FC Aarau Frauen
Tor kippt um – und die FC Aarau Frauen verlieren in Therwil mit 0:1

Was war das für ein Spiel. Extrem schwierige Bedingungen, wenig gute Offensivaktionen und ein Tor, das umgekippt ist. Die Aarauerinnen verlieren im Baselland mit 0:1 und verpassen so weitere wichtige Punkte.

Leandro De Mori
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Die Spielerinnen aus Therwil jubeln über ihren 1:0 Sieg.
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Die FCA-Frauen scheuen keine Zweikämpfe, legen aber insgesamt doch zu wenig Kampfgeist an den Tag.
Die Therwilerinnen beim Angriff auf das Tor der FCA-Frauen.
Der starke Wind macht beiden Teams zu schaffen.
Die Aargauerinnen versuchen im Baselland ihr Spiel durchzuziehen und zu punkten.
Di Bella (r.) vom FC Therwil legt sich ins Zeug.
Zu Beginn der Partie windet es so stark, dass das Tor der Gäste umkippt.
Di Bella (M.) vom FC Therwil stösst einen Freistoss.
Aarau-Torhüterin Schneider liegt verletzt am Boden.
Chiara Zollino vom FC Therwil am Ball.
Therwil-Spielerin Anika Locher (l.) im Zweikampf mit Maria Teresa Amoros Bonmati vom FC Aarau (r.).
Angriff auf das Tor von Therwil, leider blieb der Versuch ein Tor zu erzielen erfolglos.
Durcheinander vor dem Therwiler Tor.
Chiara Zollino (r.) vom FC Therwil im Zweikampf mit Siria Berli (l.) vom FC Aarau. Fussball

Die Spielerinnen aus Therwil jubeln über ihren 1:0 Sieg.

Roland Schmid

Die Bedingungen der heutigen Partie waren alles andere als optimal, um Fussball zu spielen. Zu Beginn der Partie regnete und windete es, eine halbe Stunde später kippte sogar das Tor der Gäste um. Hohe Bälle der Aarauerinnen verhungerten in der Luft, das Spiel gestaltete sich richtig zäh. Unglücklich, dass die FCA-Frauen in der ersten Hälfte gegen den Wind spielen mussten.

Nichtsdestotrotz versuchten die Gäste hier im Baselland, ihr Spiel durchzuziehen und irgendwie zu punkten. Zwar gab es einige gute Angriffe, richtig gefährlich wurde es bis auf einen Lattentreffer von Hediger aber nie. Eine der spannendsten Aktionen der ersten Hälfte war das Tor der Aarauerinnen, das wegen der Windböen umkippte. Vermutlich wäre ein Wetterbericht dieser 45 Minuten interessanter gewesen als ein Spielbericht.

Hier sehen sie im Video, wie die Spielerinnen das Tor wieder aufrichten:

Auch in der zweiten Hälfte sollte es nicht klappen

Die zweite Halbzeit gab dann schon ein wenig mehr her. Die FCA-Frauen konnten mit dem Wind im Rücken spielen. Doch was sich in der ersten Halbzeit als schwierig zeigte, entpuppte sich in der zweiten Hälfte als Vorteil für das Heimteam. Nach rund sieben Minuten der zweiten Halbzeit spielten sich die Baselländerinnen gegen den Wind schön durch die Aarauer Abwehr und gingen in Führung.

Nun waren also umso mehr gute Offensivaktionen der Gäste gefragt. Doch diese blieben aus, sie zeigten zu wenig Kampfgeist, zu wenig Energie, zu wenig Willen. Somit verpassten die Aarauerinnen auch hier die wichtigen drei Punkte, um in der Tabelle nicht weiter nach hinten zu rutschen.

Sie versuchten schon irgendwie, das Runde ins Eckige zu befördern. Doch die Leistung war einfach zu schwach. Die FCA-Frauen schienen lustlos, unmotiviert. Zwar gingen sie in die Zweikämpfe, doch spielten den Ballbesitz danach nicht schön aus. Es wurden zu viel ungenaue Pässe gespielt, und es fehlte am Elan, am Willen, die Punkte zu holen. Nun müssen sie sich mit den Konsequenzen auseinandersetzen.

Schwierige Situation

Die Situation jetzt ist für Aarau aber umso schwieriger. Küssnacht auf dem neunten und somit einem der Abstiegsplätze ist nur noch drei Punkte hinter Aarau, Schlieren gleichauf. Und im nächsten Spiel wartet mit Zürich ganz bestimmt kein einfacher Gegner. Die Aarauerinnen müssen aufwachen, ansonsten kämpfen sie am Ende der Saison nicht vorne mit, sondern gegen den Abstieg.

Lesen Sie die Partie im Liveticker nach:

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