Fussball, 1. Liga

Trotz Chancenplus: Der FC Baden und die U21 des FC Luzern trennen sich torlos

Der FC Baden kommt gegen die U21 des FC Luzern nicht über ein Unentschieden heraus. Die Enttäuschung über den verpassten Sieg ist spürbar.

Am Schluss hadern sie, trauern auch den verpassten Chancen in der zweiten Halbzeit nach. Die Badener Spieler lassen nach dem 0:0 auf der Luzerner Allmend die Köpfe hängen und sitzen betreten auf der Bank am Spielfeldrand.

Dabei könnten sie auch zufrieden sein und das Positive sehen. In der Abwehr sind sie meistens sicher gestanden und haben im zweiten Meisterschaftsspiel wiederum kein Gegentor kassiert. Ein wichtiger Grund dafür waren aber nicht nur die Abwehrspieler, sondern auch Torhüter Gabriele D'Ovidio, der im zweiten Durchgang zweimal fantastisch parieren konnte. Mit blitzschnellen Reflexen brachte er die Luzerner zur Verzweiflung. Damit hat er die eigentliche Nummer 1, den weiterhin rekonvaleszenten Marvin Hübel, grandios vertreten. D'Ovidio darf sich Bestnoten abholen.

Verzweifelt war aber auch der FC Baden bisweilen, weil er zu viele Chancen liegen gelassen hatte. Nach einer offensiv weniger starken ersten Hälfte steigerte er sich auf dem tiefen Rasen in Luzern nach der Pause merklich und kam in der Offensive immer besser zur Geltung.

Cirelli übt Selbstkritik

Die besten Chancen vergaben dabei Stefano Cirelli mit einem Flachschuss und Patrick Muff per Kopfball. Cirelli sagte nach dem Spiel selbstkritisch: "Der Schuss war etwas unplatziert, den kann man auch mal machen."

Grosso modo konnte Mittelfeldspieler Cirelli aber eine gute Leistung Badens ausmachen. Man habe gut gespielt und könne mit dem Gezeigten zufrieden sein.

Dem konnte auch Ranko Jakovljevic zustimmen. Der Badener Trainer sagte nach der Partie: "In Sachen Einstellung und Leistungsbereitschaft kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Das war eine gute Leistung. Das einzige, was nicht ganz stimmt, ist das Resultat." In Luzern würden aber auch noch andere Teams Punkte liegen lassen, ergänzte er.

Goldau vor der Brust

Ein zusätzlicher Wermutstropfen aufseiten des FC Baden ist der Ausfall von Daniele Romano. Der Defensivspieler, der auf diese Saison hin neu zum Team gestossen ist, verletzte sich noch in der ersten Halbzeit am hinteren Oberschenkel und wird nach ersten Schätzungen etwa drei Wochen pausieren müssen.

Weiter geht es für den FCB am kommenden Samstag, wenn der SC Goldau im Esp gastiert. Die Zentralschweizer haben ihr erstes Spiel mit einem Remis beendet und im zweiten eine Heimniederlage eingezogen. Das Spiel wird um 16.00 Uhr angepfiffen.

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