NLA-Handball

TVE-Trainer Zoltan Majeri nach dem 32:32 in Thun: «Gewonnener oder verlorener Punkt? Das weiss ich erst in ein paar Tagen»

TVE-Trainer Zoltan Majeri.

TVE-Trainer Zoltan Majeri.

Nach dem 32:32-Unentschieden des TV Endingen auswärts bei Wacker Thun freut sich TVE-Trainer Zoltan Majeri über die kämpferische Leistung seines Teams. Gleichzeitig ärgert er sich über die einfachen Fehler, die den Surbtalern in der Schlussphase den Sieg gekostet haben.

Der TV Endingen holt dank eines 32:32-Unentschiedens auswärts gegen Wacker Thun seinen vierten Punkt der laufenden Saison. Exakt eine Woche nach dem 23:23 des HSC Suhr Aarau an selber Stätte stellt sich damit auch beim zweiten Aargauer NLA-Klub dieselbe Frage: Gewonnener oder verlorener Punkt?

Da die Surbtaler in der höchsten Spielklasse zumeist als Aussenseiter in die Partie geht, spricht die Ausgangslage für einen gewonnenen Punkt. In eine andere Richtung hingegen weist der Spielverlauf: Der TVE führte das Skore dank einer starken Teamleistung – und des nach der Pause eingewechselten Yves Imhof zwischen den Pfosten mit einer Abwehrquote von 43 Prozent – über weite Strecken der Partie an.

Gut fünfeinhalb Minuten vor der Schlusssirene lagen die Gäste in der Lachenhalle sogar noch mit vier Treffern (31:27) vorne. Dann aber leisteten sich die TVE-­Spieler Fehlwürfe und Technische Fehler gleich im Multipack und mussten noch den Ausgleich zum 32:32 hinnehmen.

TVE-Trainer Majeri zwischen Stolz und Ärger

«Ich bin sehr stolz auf die kämpferische Leistung meiner Mannschaft und ärgere mich über die einfachen Fehler. Wenn wir daraus lernen und diese künftig nicht mehr machen, dann ist das hier ein gewonnener, sonst ein verlorener Punkt», sagt TVE-Trainer Zoltan Majeri eine knappe Stunde nach der Schlusssirene.

Obwohl sich – und auch das zeigt das Unentschieden des HSC in Thun vor Wochenfrist – die meisten Schweizer Vereine über einen Punkt in der Lachenhalle freuen würden, will sich Majeri damit nicht einfach zufrieden geben: «Klar, ein Punkt ist besser als gar keiner. Aber wir hätten hier gewinnen sollen. Leider haben wir uns in der Schlussphase nicht intelligent genug verhalten und so den Sieg noch verspielt.»

Nächste Woche zwei Mal gegen Pfadi innert vier Tagen

Auf die Endinger kommen nun intensive Tage zu: Sie treffen nächste Woche innert vier Tagen gleich zwei Mal auf Pfadi Winterthur. Am Mittwoch (Anpfiff: 19.30 Uhr) auswärts, am Samstag (Anpfiff: 20 Uhr) zu Hause im GoEasy.

Doch Trainer Majeri will sich aufgrund des kräftezehrenden Programms mit drei Partien innert sieben Tagen nicht beklagen: «Wir sind froh, dass wir angesichts der Coronapandemie überhaupt spielen und unserer Leidenschaft nachgehen dürfen. Natürlich hat die Partie in Thun Kraft gekostet, aber darüber denken wir nicht nach. Wir freuen uns, über unsere Fortschritte und nun liegt der Fokus ab sofort ganz bei Pfadi.»

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