«Ich wollte den Cupfinal schon lange einmal nach Zofingen holen», erklärt IHCZ-Vizepräsident Noah Weyermann, «nun hat es geklappt.» Seit knapp einem Jahr wissen die Black Panthers, dass sie in den Genuss der Organisation «des grössten eintägigen Anlasses» im Schweizer Inlinehockey kommen. «Unser erstes Ziel ist es, den Verein und die Stadt Zofingen in einem guten Licht zu präsentieren», sagt der 33-jährige Projektleiter, «die Gastfreundschaft steht im Vordergrund. Zudem ist ein solches Ereignis auch immer ein Ansporn für den Nachwuchs.»

Mit ungefähr 500 Zuschauern rechnen die Thutstädter für die Endspiele der Junioren und der Aktiven. «Diesbezüglich haben wir Glück, dass sich vier verschiedene und grosse Vereine qualifiziert haben», sagt der Zofinger, «ausserdem ist ausgerechnet Nachbar Rothrist dabei und auch Buix bringt immer viele Zuschauer mit.»

Um allen Beteiligten eine unvergessliches Erlebnis bieten zu können, hat der IHC Zofingen keine Mühen gescheut. Gestern fiel sogar das Training aus, damit alle beim Fertigstellen der Infrastruktur mithelfen konnten. Aus dem «normalen» Inlinehockeyplatz beim BZZ ist eine kleine Arena mit verschiedenen Verpflegungsmöglichkeiten geworden.

«Alle Vereinsmitglieder waren tatkräftig dabei und stehen auch am Samstag zur Verfügung», sagt der IHCZ-Vizepräsident. Dass sich der Erfolg des Anlasses schliesslich auf dem Konto positiv niederschlägt, wünschen sich die Verantwortlichen natürlich, aber oberste Priorität geniesst das Finanzielle nicht. «Es wäre sicher schön, wenn am Ende des Tages die Kosten gedeckt wären und sogar noch etwas übrig bleiben würde», erklärt Noah Weyermann.

Es gibt keinen Favoriten

Während es für die Thutstädter vor allem um eine einwandfreie Organisation geht, kann sich der IHC Rothrist zum zweiten Mal nach 2012 (7:3 im Endspiel gegen Sayaluca Lugano) den Pokal sichern. «Ich erwarte einen Final, der von viel Spannung lebt», sagt Noah Weyermann. Wie die momentanen Kräfteverhältnisse der beiden Mannschaften aussehen, wissen die Zofinger ziemlich genau.

Um den Endspielteilnehmern eine möglichst gute Vorbereitung zu ermöglichen, stellten sich die Black Panthers im Vorfeld als Testspielgegner zur Verfügung. Sowohl der SHC Buix als auch der IHC Rothrist nahmen die Einladung an und machten sich mit dem Untergrund im BZZ noch ein bisschen vertrauter. Zumindest jene, die nicht wie die seit dieser Saison in Rothrist spielenden Pfranger-Brüder ursprünglich vom IHCZ stammen.

«Ich denke, die beiden Equipen sind etwa auf Augenhöhe», sagt Noah Weyermann, der in diesen beiden Begegnungen nicht als Aktiver auf dem Platz stand, «gegen Buix haben wir deutlicher verloren, sind aber auch mit einem anderen Aufgebot angetreten.»