Challenge League

Verstärkung für den FC Aarau: Flügelspieler Marco Aratore kehrt per sofort ins Brügglifeld zurück

Marco Aratore hat beim FC Aarau einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Marco Aratore hat beim FC Aarau einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Der FC Aarau verpflichtet Flügelspieler Marco Aratore. Der 29-Jährige unterschreibt beim Challenge-League-Klub einen Vertrag bis Ende der Saison 2022/23. Für Aratore ist es eine Rückkehr ins Brügglifeld: Er hatte bereits in den Saisons 2010/11 und 2011/12 hatte er bereits einmal 49 Einsätze im FCA-Trikot bestritten und dabei vier Tore erzielt.

Der FC Aarau verstärkt zwei Wochen nach dem Saisonstart seine Offensive. Nach Shkelzen Gashi in der vergangenen Saison verpflichten die Aarauer mit Marco Aratore einen weiteren Spieler mit prominentem Namen und mit erfolgreicher Vergangenheit.

Der Flügelstürmer erhält wie Gashi einen Vertrag bis Ende Saison 2022/23. Aratore hat seinen Vertrag beim russischen Premjer-Liga-Klub Ural Jekaterinburg vor knapp einer Woche aufgelöst und war in der Schweiz auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Nun wechselt der 29-Jährige ablösefrei ins Brügglifeld.

Das Warten auf die Freigabe aus Russland

Ob Aratore im Heimspiel gegen den FC Chiasso am kommenden Samstag, 3. Oktober, bereits zum Einsatz kommen wird, ist offen. Noch ist die Spielbewilligung nicht im Brügglifeld eingetroffen. Sandro Burki kämpft momentan also um die Freigabe des Spielers.

Marco Aratore (r.) hatte in den Saisons 2010/11 und 2011/12 bereits 49 Einsätze für den FCA bestritten.

Marco Aratore (r.) hatte in den Saisons 2010/11 und 2011/12 bereits 49 Einsätze für den FCA bestritten.

«Wir sind in Kontakt mit Aratores früherem Klub Ural Jekaterinburg und hoffen auf eine möglichst schnelle Freigabe», sagt der Sportchef des FC Aarau. Aratore ist für Burki kein Unbekannter. Die Zwei spielten von Juli 2010 bis Ende Mai 2012 gemeinsam in der ersten Mannschaft des FC Aarau.

Burki kennt also die Qualitäten des neuen Spielers. «Ich bin mit Marco seit geraumer Zeit in Kontakt», sagt der FCA-Sportchef. «Ich bin froh, dass der Transfer geklappt hat. Marco ist ein charakterstarker und willensstarker Spieler mit viel Leidenschaft und Herzblut.» Burki ist nicht der einzige Aarauer, der den Kontakt mit Aratore nicht abgebrochen hat. Mittelfeldspieler Olivier Jäckle und Aratore pflegen seit Jahren ein freundschaftliches Verhältnis.

Bereits erstes Training mit dem FCA absolviert

Aratore trainierte bereits am Montagnachmittag im Brügglifeld und ist nach Aussage von Burki topfit. Allerdings bestritt er zuletzt kaum Meisterschaftsspiele, verfügt also über wenig Spielpraxis.  Nach dem schlechten Saisonstart mit den beiden Niederlagen gegen den FC Wil (1:3) und gegen Winterthur (2:5) nährt der Zuzug von Aratore die Hoffnungen auf bessere Zeiten.

Aratore ist zwar keine typische Nummer 9, also kein Stossstürmer, aber seine offensiven Qualitäten sind unbestritten. Der Flügelspieler ist trickreich, schnell und verfügt auch über Torgefahr. Mit Kevin Spadanuda, Liridon Balaj, Petar Misic und Aratore ist der FC Aarau auf den Seiten für Challenge-League-Verhältnisse überdurchschnittlich besetzt. Aratore kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite eingesetzt werden.

Karrierestart beim FCB-Nachwuchs

Aratore begann seine Karriere in der Jugendabteilung des FC Basel. Auf die Saison 2009/10 schaffte er es in die erste Mannschaft des FCB. Nach dem Abstieg des FC Aarau in die Challenge League 2010 wechselte Aratore leihweise von den Baslern zu Aarau.

In den zwei Saisons 2010/11 und 2011/12 kam er bei den Aarauern auf insgesamt 49 Einsätze und erzielte vier Tore. Seine erfolgreichste Zeit in der Super League erlebte der gebürtige Basler zwischen 2014 und 2018 beim FC St. Gallen. Danach wechselte er zu Ural Jekaterinburg. Für die Saison 2019/20 wurde er von Jekaterinburg an den FC Lugano ausgeliehen. Nun spielt er die nächsten drei Jahre für den FC Aarau.

Autor

Ruedi Kuhn

Ruedi Kuhn

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