Deana vs Hunn

Wer fliegt besser? Die Debatte über die Goalie-Strategie beim FC Aarau

Steven Deana und Lars Hunn teilen sich in der Rückrunde den Goalie-Job. Ein cleverer Schachzug oder eine Schnapsidee? Die Meinungen der AZ-Reporter Sebastian Wendel und Ruedi Kuhn gehen auseinander.

Der FC Aarau hat ein Luxusproblem: Stammgoalie Steven Deana (28) gilt in der Challenge League als einer der Besten seiner Zunft. Mit Lars Hunn jedoch steht an zweiter Stelle ein Eigengewächs, das als grösstes Aarauer Goalietalent seit langer Zeit gilt. Der 18-Jährige ist im Förderprogramm «Footuro» – ein Privileg, das schweizweit nur die fünf Besten des Jahrgangs 1999 geniessen.

Was tun? Die sportliche Leitung, bestehend aus Sportchef und Trainerteam, hat sich für eine ungewöhnliche Massnahme entschieden (siehe unten): In der Rückrunde der laufenden Saison sollen beide Goalies ähnlich viel Spielpraxis haben: zehn Spiele für Deana, neun für Hunn.

Sportchef Sandro Burki erklärt: «Deana ist unsere Nummer eins. Ich bin mit ihm zufrieden. Aber wir haben mit Hunn einen jungen, sehr talentierten Goalie, der Spielpraxis braucht. Er soll zu Einsätzen kommen. Eine Rolle spielt dabei auch die sportliche Ausgangslage: Einerseits sind wir im Mittelfeld der Tabelle klassiert, andererseits steht mit dem FC Wohlen der Absteiger schon fest.»

Die Debatte der FCA-Experten der "Aargauer Zeitung":

Sebastian Wendel

Sebastian Wendel

Ruedi Kuhn

Ruedi Kuhn

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