Fussball
Willy Frey neues SFV-Ehrenmitglied

Grosse Ehre für den AFV-Ehrenpräsidenten Willy Frei: Am vergangenen Samstag wurde dem verdienstvollen Fussball-Funktionär an der SFV-Delegiertenversammlung in Bern die Ehrenmitgliedschaft des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) verliehen.

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Willy Frey (r.) zusammen mit SFV-Zentralpräsident Peter Gilliéron an der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

Willy Frey (r.) zusammen mit SFV-Zentralpräsident Peter Gilliéron an der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

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«Ich war nie ein besonderes Talent», gibt Willy Frey, befragt zu seinen fussballerischen Fähigkeiten, unumwunden zu. «Ich brachte es lediglich in die 2. Liga, der damals höchsten Spielklasse in der Amateur Liga.» So eher bescheiden seine Laufbahn als Spieler, so verdienstvoll und wertvoll war Freys Funktionärstätigkeit während über 45 Jahren. Diese herausragenden Leistungen wurden nun vom SFV an seiner Delegiertenversammlung gewürdigt, indem der bald 74-Jährige anlässlich seiner Demission als Mitglied des Komitees der Amateur Liga zum Ehrenmitglied des SFV ernannt wurde.

10 Jahre AFV-Präsident, seit 2001 Ehrenpräsident

Begonnen hat seine Funktionärstätigkeit 1969 bei seinem Stammklub SC Schöftland, den er während 10 Jahren umsichtig präsidierte. Nach einer Auszeit von zwei Jahren nahm Frey dann Einsitz im Aargauischen Fussballverband, bevor er 1991 die Nachfolge des langjährigen AFV-Präsidenten Willi Rufli antrat – wie beim SCS führte Frey auch beim Verband das Präsidentenamt während eines Jahrzehnts stets gewissenhaft und voller Engagement aus und wurde nach der Niederlegung seines Amtes 2001 zum AFV-Ehrenpräsidenten ernannt.
«Fussball bleibt mein Leben»

Im Jahr 2003 erklärte sich Frey bereit, im Komitee der Amateur Liga mitzuarbeiten und betreute fortan mit viel Freude und Leidenschaft die ihm übertragenen Ressorts und Aufgaben. Anfang dieses Jahres hat Frey dem Komitee der Amateur Liga mitgeteilt, dass er auf die Delegiertenversammlung Ende Mai zurücktreten werde. An dieser wurde ihm mit der SFV-Ehrenmitgliedschaft jene Anerkennung zuteil, die er mit seinem jahrelangen unermüdlichen Einsatz für den Fussball verdient hat. Trotz der Niederlegung seines Amtes betont Frey: „Fussball bleibt mein Leben. Auch weiterhin.“ (JMA)

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