NLA-Handball

«Wir haben heute zwei Punkte verloren»: TVE-Trainer Zoltan Majeri ärgert sich über die einfachen Fehler gegen Winterthur

TVE-Trainer Zoltan Majeri erwartete von seiner Mannschaft den Sieg gegen Pfadi Winterthur.

TVE-Trainer Zoltan Majeri erwartete von seiner Mannschaft den Sieg gegen Pfadi Winterthur.

Der TV Endingen verblüffte gegen Pfadi Winterthur mit einer starken Leistung in der ersten Halbzeit. Doch in Hälfte zwei folgt der Einbruch: Nur sechs geworfene Tore gelingen der Mannschaft nach der Pause. Trainer Zoltan Majeri hadert mit der vergebenen Chance.

Der TV Endingen schafft es immer wieder, zu verblüffen. Da legt die Mannschaft einen Auftritt hin wie am vergangenen Mittwoch, als sie gegen Pfadi Winterthur mit 33 Gegentoren und nur 14 selber geworfenen Toren untergeht. Nur um gerade mal vier Tage später eine Leistung zu bieten wie in dieser ersten Halbzeit, wo sie grossen Willen zeigt, sich nie aufgibt und mit einem verdienten 13:13 in die Pause geht. Zur Erinnerung: Hier standen – mit einzelnen Ausnahmen – dieselben Spieler auf der Platte wie ein paar Tage zuvor. An was lag es also: War es die Nestwärme der heimischen Halle im GoEasy, ein neuer Matchplan oder doch das unaufhörliche Trommeln der treuesten Fans?

Vermutlich ist es schwierig, darauf eine schlüssige Antwort zu finden. Und letztlich muss sie auch nicht gefunden werden, weil der TV Endingen auch am Samstag als Verlierer aus diesem Duell mit Pfadi geht. Weil die Spieler in der zweiten Halbzeit in altbekannte Muster verfallen, sich leichte Ballverluste leisten und schlechte Würfe nehmen, sich in Nebenschauplätzen aufreiben und abermals über ein Dutzend Tore durch Gegenstösse hinnehmen müssen.

«Einfach so weitermachen» wollten sie, wie Noah Grau in der Halbzeit vor dem Mikrofon kundtat. Doch sie machten nicht so weiter. 13 Tore werfen die Endinger vor der Pause, sechs Tore danach. Zehn Minuten lang gelingt ihnen nach Wiederanpfiff kein einziger Treffer. Das Schlussresultat von 19:29 ist die logische Folge.

Der jüngere Grau-Bruder gibt sein Debüt

Und so bleiben letztlich nur ganz wenige positive Highlights von dieser Partie übrig. Der von Sven Schafroth verwandelte Kempa-Trick kurz vor Schluss etwa, oder das Debüt von Seya Grau, dem zwei Jahre jüngeren Bruder von Noah. «Wir kassieren enorm viele einfache Tore», sagte Trainer Zoltan Majeri im Nachgang. «Das müssen wir einfach besser hinkriegen.» Abermals ärgert sich der TVE-Coach über ein verschenktes Remis seines Teams. Oder wäre gar mehr drin gelegen? «Angesichts der ersten Halbzeit erwarte ich eigentlich den Sieg. Wir haben heute zwei Punkte verloren.»

Haben Sie die Partie verpasst? Schauen Sie sich das Spiel noch einmal in der Aufzeichnung des Livestreams an:

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