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Zuwachs im schmalen FCA-Kader: Randy Schneider kommt von GC

Der FCA verpflichtet Randy Schneider leihweise

Der FCA verpflichtet Randy Schneider leihweise

Der Schweizer U19-Internationale mit philippinischen Wurzeln kommt leihweise bis Ende Saison ins Brügglifeld.

Als Randy Schneider im vergangenen Sommer vom damaligen GC-Trainer Zoltan Kadar gefragt wurde, wann er in den Spielen mal solche Tore wie im Training schiesst, antwortete der 19-Jährige: "Wenn ich spiele". Verbal schlagfertig scheint der Neuzugang des FC Aarau also zu sein - doch geholt haben die Verantwortlichen ihn aus sportlichen Gründen, um die Qualität und Breite im dünnen Kader zu verbessern: Dass der offensive Mittelfeldspieler Talent hat, hat er in den Spielen nach der Corona-Pause bewiesen. Er gehörte zu den jungen GC-Wilden, die phasenweise Leader Lausanne gefährlich nahe auf die Pelle rückten, ehe sie im Saison-Schlussspurt sogar noch die Barrage verspielten.

Im Zuge der Umkrempelung des GC-Kaders, sprich der Verpflichtung zahlreicher Portugiesen und Ausleihe von Spielern des Partnerteams Wolverhampton, haben sich die Chancen der Eigengewächse auf weitere Einsätze verschlechtert. GC will den Aufstieg erzwingen und traut dies seinem heimischen Spielermaterial scheinbar nicht zu.

Schneider, der dem FCA-Trainer Stephan Keller bei Trainingsbesuchen auf dem GC-Campus aufgefallen ist, "flüchtet" nun ins Brügglifeld, wo er sich wohl zurecht mehr Einsatzzeit auf Profiniveau erhofft. Er hat in den vergangenen Wochen einige Testtrainings absolviert und wird nun vom FC Aarau bis Ende der Saison 2020/21 ausgeliehen.

Somit stehen Keller für die am kommenden Wochenende gegen Wil beginnende Challenge-League-Saison aktuell 18 Feldspieler und drei Goalies zur Verfügung. Das ist mehr als auch schon, aber weiterhin eher zu wenig als zu viel. Dazu droht der Abgang des einzigen Stosstürmers Yvan Alounga, der vom FC Luzern umgarnt wird.

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