Fussball
Der FC Basel bestreitet erstes Spiel unter Sousa – und gewinnt

Der FC Basel und sein neuer Trainer Paulo Sousa gewinnen das Testspiel gegen den FC Solothurn mit 3:1. Dabei vermochte auch der Testspieler Jhon Murillo aus Venezuela zu überzeugen.

Sebastian Wendel
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FC Basel bestreitet erstes Testspiel unter Sousa
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FC Basels Fabian Frei (r.) im Zweikampf mit Solothurns Waylon Grosjean
FC Basels Albian Ajeti (r.) überlistet Goalie Jeffrey Grosjean
FC Basels Davide Callà (l.) im Duell mit Solothurns Marc Du Buisson
FC Basels neuer Cheftrainer Paulo Sousa
FC Basels Breel Embolo (r.) trifft zum Endstand von 3 :1 für den FC Basel

FC Basel bestreitet erstes Testspiel unter Sousa

Uwe Zinke

Seit einer Woche und dem Trainingsstart unter dem neuen Trainer Paulo Sousa befindet sich der FCB im Schneckenhaus. Die Trainings sind für die Öffentlichkeit geschlossen – Sousa will keine unnötige Ablenkung.

Gestern Abend krochen die Rot-Blauen für das Testspiel gegen den Erstligisten Solothurn für kurze Zeit aus ihrem Versteck. Zu sehen bekamen die 450 Zuschauer auf der Schützenmatte ein flottes Testspiel, das der FCB dank Toren von Albian Ajeti, Gaston Sauro und Breel Embolo 3:1 gewann. Zum Einsatz kam in der zweiten Hälfte auch der 18-jährige Testspieler Jhon Murillo aus Venezuela, der vor allem mit seinem Speed zu gefallen wusste. «Wir entscheiden nach dem nächsten Spiel, ob wir ihn verpflichten», verriet Sousa.

«Alles neu»

Gespannt war man auf die Erfahrungen der Spieler nach der ersten Woche unter Sousa. «Alles neu», sagten Fabian Frei und Kay Voser unisono. Um gleichzeitig anzufügen, wie sehr sie die Professionalität von Sousa und seinem Trainerteam beeindrucke. «Wir wissen vor jedem Training bis ins Detail, was auf uns zukommt», sagte Frei. Den Spielstil von Sousa glaubt er auch schon herausgefunden zu haben – zumindest ansatzweise: «Nennen wir es dosierte Offensive. Er will, dass wir schnell umschalten und nicht zu viel quer spielen.»

Voser verriet, dass die Mannschaft neuerdings gemeinsam das Frühstück und das Mittagessen einnehme. Zudem seien die Trainingseinheiten zeitlich weiter auseinander – am Nachmittag wird erst gegen 18 Uhr trainiert. Sousa sagte, wie sehr ihm die Lernbereitschaft der Spieler imponiere. «Ich bin zufrieden, gegen Solothurn haben schon einige Inputs Wirkung gezeigt.»

Das nächste Mal präsentiert sich der FCB am kommenden Freitag in Köniz. Eine Woche später reist er für zehn Tage ins Trainingslager an den Tegernsee.