Handball
Handball: Leimental behauptet Leaderposition gegen Birsfelden

Der 1.-Ligist gewinnt das Derby gegen Birsfelden in einem hart umkämpften Spiel mit 32:29. Während Leimental damit die Tabellenführung behauptet, muss sich Birsfelden mit dem sechsten Zwischenrang begnügen.

Fabian Tschamper
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Handball Lemeintal
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Leimeintal gegen Birsfelden Am Schuss Leimental Nr. 8 Christian Gossweiler im Hintergrund Leimental Nr. 13 Yves Schläpfer. Defensive Birsfelden Nr. 17 Tobias Märki. Ganz hinten Leimental Nr. 24 Max Dannmeyer.
Leimental gegen Birsfelden TV Birsfelden Nr. 18 Ramon Morf in Körperkontakt mit Leimental Nr. 5 Tobias Lüthi. Links dahinter Leimental Nr. 21 Tom Ryhiner, Pass zu Birsfelden Nr. 14 Richard Huber rechts aussen.
Leimental gegen Birsfelden HSG Leimental Nr. 8 Christian Gossweiler am Ball, im Hintergrund Nr. 6 Philipp Braun In Verteidigung TV Birsfelden Nr. 5 Lukas Märki und Nr. 17 Tobias Märki
Leimental gegen Birsfelden Leimental Nr. 17 Walther Timo abgeblockt durch Birsfelden Nr. 14 Richard Huber. Rechts daneben Birsfelden Nr.19 Pascal Oberli und Leimental Nr. 13 Yves Schläpfer.

Handball Lemeintal

Stephan Bürgi

Die Leimentaler überzeugten im Baselbieter Derby gegen den TV Birsfelden mit ihrer neuen Spielkultur unter Neo-Trainer Nenad Ilic. «Es ist eine gute Mischung aus Jung und Alt, aus draufgängerisch und erfahren», lobt Ilic. Bei Saisonbeginn war man bei den Akteuren von Leimental wegen grosser Veränderung teamintern noch bescheiden. Jetzt ist man Leader.

Der Match gegen Birsfelden war von der ersten Minute an ein Hin und Her zwischen zwei ebenbürtigen Mannschaften. Mit dem 14:14-Halbzeitstand blieb lange Zeit noch offen, wer die Punkte mit nach Hause nehmen wird. Trotz der herausragenden Leistung von 15-Tore-Mann Max Dannmeyer, der als Dreh- und Angelpunkt in der Formation der Gastgeber agierte, blieb die Partie bis kurz vor Ende äusserst eng.

Enttäuschung bei Birsfelden

Schliesslich konnte sich die HSG gegen den Rivalen mit 32:29 durchsetzen. «Es war ein intensives und gutes Spiel gegen Leimental – wie immer. Mal gewinnt man, mal verliert man. Das Leben geht weiter», kommentierte TVB-Trainer Thomas Reichmuth die Niederlage. Er hatte sich in der Saison bis jetzt mehr erhofft, vor allem wegen der Verpflichtung von Kreisläufer Michael Huber. «Die eine oder andere Schlappe hätten wir gerne vermieden», fügt Reichmuth an, «von einer Krise kann aber nicht die Rede sein.» Er ist mit der Gesamtsituation und dem aktuell
6. Platz hörbar unzufrieden. Das Kader ist jedoch gesund und blickt der Zukunft trotz durchzogener Statistik zuversichtlich entgegen.

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