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Weltmeisterin Kupfernagel und Olympiasiegerin Spitz am Start

Am Sonntag ist Zunzgen Zentrum des internationalen Frauen-Radrennsports. Angesagt ist die 11. Auflage des Grand Prix Oberbaselbiet, in dessen Mittelpunkt das Frauenrennen steht.

Willi Wenger
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Ausnahmeathletin Sabine Spitz in Aktion.

Ausnahmeathletin Sabine Spitz in Aktion.

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Vor Ort sind exzellente Fahrerinnen, darunter die fünffache Weltmeisterin Hanka Kupfernagel und Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz.

Beide werden von der Konkurrenz hart gefordert werden. Am Rennen mit dabei ist auch das «Podest 2014», wie OK-Präsident Andreas Wild sagt. «Ich freue mich ausserordentlich, dass mit Titelverteidigerin Nicole Hanselmann (Sz), der Zweiten Kathrin Hammes (De) sowie mit Désirée Ehrler (Sz) die drei ersten Fahrerinnen des Vorjahres erneut an der Startlinie stehen werden».

Das sei keineswegs selbstverständlich, kommentiert Wild, der als weiteres Zugpferd die «Lokalmatadorin» Marcia Eicher aus Allschwil nennt. Und: Das OK Zunzgen ist auch davon angetan, dass der Ex-Profi Hubert Schwab vom Team RRZ goldwurst.ch Nordwest mit einer Tageslizenz das schwere Rennen der Amateure bestreiten wird.

Augenmerk auf Spitz und Kupfernagel

Ein besonderes Augenmerk richten die Zuseher auf die international erfahrenen Deutschen Hanka Kupfernagel und Sabine Spitz. Beide haben viel vor und wollen reüssieren. «Ich will einen Platz am Podium», blickt Kupfernagel auf das Rennen.

Ihr sei bewusst, dass dafür eine gute Kondition zwingend notwendig sei. «Die abwechslungsreiche Strecke erfordert dies». Als Welttitelträgerin weiss sie zudem, «dass nur technische geschickte Fahrerinnen» auf dem für sie interessanten Parcours Erfolg haben werden.

Mountainbike-Weltmeisterin und Olympiasiegerin Sabine Spitz aus Murg am Hochrhein hat ein herausragendes Palmarès. Sie, welche auch die Olympischen Spiele 2016 bestreiten wird, sagt wie Kupfernagel, dass die Strecke eine sehr schöne, abwechslungsreiche Runde sei.

Fast ein Heimrennen

«Für mich als Vorbereitung auf die nächsten Ziele ist sie ideal. Dazu kommt natürlich, dass Zunzgen fast ein Heimrennen ist. Und ich muss auch sagen, dass für mich der GP Oberbaselbiet eine top organisierte Spitzensport-Veranstaltung ist».

Wer das Frauenrennen und die anderen Prüfungen gewinnen wird, ist letztlich trotz allem offen. Bis zuletzt sind Nachnennungen möglich, wie jene der kanadischen Meisterin Joelle Numainville.

Vom Nachwuchs verdient die Juniorinnenmeisterin Sina Frei Kredit, ebenso wie der nationale Junioren Bahnkader, der das Rennen im Bezirk Sissach als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften vom 19. bis 23. August in Kasachstan nutzt.

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