Fussball-WM 2018

Das müssen Sie vor der WM-Gruppen-Auslosung heute wissen

Maskottchen Zabivaka und die Lostöpfe sind bereit.

Maskottchen Zabivaka und die Lostöpfe sind bereit.

Wer spielt an der Fussball-WM 2018 gegeneinander? Das kommt heute am späten Nachmittag aus – und danach kann bis im Sommer darüber diskutiert werden, welche Chancen die Schweiz aufs Weiterkommen hat.

Wann geht's los?

Um 16 Uhr Schweizer Zeit. Die Auslosung geht im Konzertsaal des Staatlichen Kremlpalasts von Moskau über die Bühne. 6000 Menschen werden da sein. Wir berichten live vom Event.

Wann kennen wir die Schweizer Gegner?

Den ersten der drei schon recht bald. Die Schweiz ist in Topf 2, ihr Los wird frühestens als neuntes und spätestens als 16. der 32 teilnehmenden Nationen gezogen. Die Auslosung dauert maximal eineinhalb Stunden.

Das Los, das uns am meisten interessiert.

Das Los, das uns am meisten interessiert.

Wer zieht die Lose?

Mit einer Ausnahme nur Spieler aus den acht Nationen, die den WM-Titel geholt haben. Die Ausnahme ist der 91-jährige Russe Nikita Simonyan. Mit ihm auf der Bühne in Moskau stehen Laurent Blanc (Frankreich), Gordon Banks (England), Cafu (Brasilien), Fabio Cannavaro (Italien), Diego Forlan (Uruguay), Diego Maradona (Argentinien) und Carles Puyol (Spanien). Der Deutsche Miroslav Klose darf den WM-Pokal tragen, muss dafür aber seine Rolle als Glücksfee Simonyan überlassen.

Simonyan, WM-Teilnehmer 1958, im Gespräch mit FIFA-Präsident Infantino.

Simonyan, WM-Teilnehmer 1958, im Gespräch mit FIFA-Präsident Infantino.

Wer moderiert?

Für Maradona kommt's zum Wiedersehen mit Gary Lineker, dem Widersacher im legendären WM-Viertelfinal 1986. Der Engländer moderiert die Auslosung gemeinsam mit der russischen Sportjournalistin Maria Komandnaja.

Schaut sich schon mal Moskau an: Gary Lineker.

Gastgeberin Maria Komandnaja bei der Probe.

Die Regeln

Es werden acht Gruppen mit je vier Teams gebildet, nur wenig ist vordefiniert. Gastgeber Russland ist als Kopf der Gruppe A gesetzt. Ansonsten gilt einzig: Es darf kein Team auf ein anderes vom selben Kontinent treffen. Die Ausnahme ist aufgrund der Teilnehmerzahl Europa; maximal dürfen zwei Europäer in der selben Gruppe sein.

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Mögliche Schweizer Gruppen

Weil die einzigen Einschränkungen sind, dass die Schweiz auf maximal ein anderes europäisches Team treffen kann und nur auf ein Team jedes Kontinentalverbands, gibt es eine Vielzahl möglicher Gruppen.

Auf dieser Website kann die Auslosung simuliert werden. Unser erster Versuch ergab dabei die Gruppe:

  • Brasilien
  • Schweiz
  • Island
  • Südkorea

Nehmen wir, oder?

Tunesiens Captain spricht Schweizerdeutsch: «Mier gsehnd euis in Russland!»

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