Eishockey
Ein Spiel trennt den EHC Olten vor dem grossen Moment: Zwischen Schlusslicht und Cup-Knaller

Bevor für den EHC Olten am Sonntag (16 Uhr) der Cup-Knaller gegen den A-Ligisten und alten Rivalen EHC Biel auf dem Programm steht, muss die Mannschaft von Headcoach Bengt-Ake Gustafsson noch eine Reise in den Kanton Tessin antreten.

Marcel Kuchta
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Hansruedi Aeschbacher

Heute Abend (20 Uhr) treffen die Powermäuse auf das Schlusslicht der Swiss League, die Ticino Rockets.

Das dienstägliche Duell gegen die EVZ Academy hat eindrücklich gezeigt, dass die Oltner für jede Nachlässigkeit und fehlende Konzentration gnadenlos bestraft werden. Der 5:4-Sieg nach Verlängerung durfte in der Kategorie «glücklich» abgebucht werden.

Immerhin: Wer einen 0:3-Rückstand noch in einen doppelten Punktgewinn verwandeln kann, dem muss man Durchhaltewillen und Nehmerqualitäten attestieren.

Bagnoud kehrt zurück

Vor allem angesichts der Tatsache, dass der EHC Olten personell aus dem letzten Loch pfeift. Zehn Leute umfasste die Verletztenliste nach dem Spiel gegen Zug. Im Hinblick auf die heutige Partie in Biasca zeichnet sich die Rückkehr von Verteidiger Chris Bagnoud ab.

Bagnoud konnte am Donnerstag wieder voll mittrainieren. Ansonsten ist die Personaldecke, vor allem im Sturm, extrem dünn. Wenn der polyvalente Cyrill Aeschlimann in der Offensive zum Zug kommt, dann kann der EHCO-Headcoach immerhin vier komplette Sturmlinien laufen lassen. Gemäss Planung dürfte in Biasca Matthias Mischler im Tor stehen. Am Sonntag, gegen seinen Ex-Klub, wohl Simon Rytz.

Grössere personelle Entspannung zeichnet sich für die Powermäuse erst im Hinblick auf das Biel-Spiel vom Sonntag ab. Dann dürften mit Stan Horansky und Tim Bucher zwei Leistungsträger in den Spielbetrieb zurückkehren.

Auch Devin Muller könnte unter optimalen Umständen gegen die Bieler auflaufen, damit rechnen sollte man jedoch nicht. Sicher nicht dabei sind Ryan Vesce, Remo Hirt, Marco Truttmann, Simon Lüthi, Helder Duarte sowie Marc Sahli.

«Wir werden keinen Schnellschuss abfeuern»

Betreffend einem eventuellen Ersatz für Ryan Vesce, der sich gegen Zug eine leichte Gehirnerschütterung zuzog, wartet man beim EHC Olten vorderhand mal ab. Wie immer nach einer Verletzung eines Ausländers haben sich die Spieleragenten schnell und zahlreich gemeldet und ihre Klienten angeboten.

«Wir werden diesbezüglich aber sicher keinen Schnellschuss abfeuern», unterstreicht Medienchef Pierre Hagmann.

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