Fribourg - Davos 2:7

Davos gewinnt auch Spiel 4 gegen Fribourg

HCD-Spieler hatten mehrmals Grund zu jubeln

HCD-Spieler hatten mehrmals Grund zu jubeln

Der HC Davos zieht auf schnellstmöglichem Weg in die Playoff-Halbfinals ein. Er gewinnt Spiel 4 in Freiburg erneut problemlos.

So früh wie nie mehr seit 2004 (0:4-Niederlage in den Viertelfinals gegen Lugano) endete die Saison in Freiburg. Gottéron fand auch im vierten Spiel kein Rezept gegen den imponierend starken HC Davos, verlor 2:7, die Serie mit 0:4 (5:22 Tore). Die Bündner gingen schon nach acht Minuten durch Petr Taticek in Führung und gaben den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Fribourg kam durch Robin Leblanc (1:2) und Benny Plüss (2:3) zweimal bis auf ein Tor heran, vermochte die Spannung aber jeweils nicht lange hochzuhalten. Lee Jinman, der wie beim letzten Titelgewinn vor zwei Jahren von Sierre zu Davos gestossen war, gelangen zwei wichtige Tore für Davos (2:0 und 5:2). Am Ende erzielten die Davoser wie bereits am Donnerstag auch auswärts sieben Tore.

Dass die Davoser Ausländer gleich fünf der sieben Tore erzielten (Jinman 2, Taticek, Bednar 2), dürften die Freiburger Fans als Hohn erachten. Dass Fribourg-Gottéron seine Saison völlig verkorkste, stand in engem Zusammenhang mit den ausländischen Akteuren. Gut lief es Fribourg nur am Anfang. Noch nach zwei Monaten, Anfang November, belegten die Freiburger in der Tabelle Platz 4. Dann verabschiedeten sich aber Pavel Rosa nach Finnland und Simon Gamache zum SC Bern. Den verbliebenen Kanadiern klebte das Pech an den Kufen: Mark Mowers und Serge Aubin beendeten die Saison auf der Verletztenliste; Verteidiger Shawn Heins schlug sich seit Oktober mit Knieproblemen herum. Und der eingebürgerte Goalie Cristobal Huet erwies sich nicht als starker Rückhalt, wie es sich Gottéron erhofft hatte. So drehte sich die Negativspirale weiter und weiter; auch der Trainerwechsel von Serge Pelletier zu Assistent René Matte änderte daran nichts.

Telegramm:

Fribourg - Davos 2:7 (1:2, 1:2, 0:3)

FKB-Arena. -- 6900 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Massy/Stricker, Bürgi/Marti. -- Tore: 8. Taticek (Grossmann, Bednar) 0:1. 16. (15:47) Jinman (Back, Taticek/Ausschlüsse Marc Abplanalp; Grossmann) 0:2. 17. (16:30) Leblanc (Ngoy, Sprunger/Ausschluss Grossmann) 1:2. 25. Guggisberg (Reto von Arx, Sejna/Ausschluss Botter) 1:3. 30. Benny Plüss (Heins) 2:3. 32. Bednar (Sejna, Reto von Arx/Ausschluss Lauper) 2:4. 42. Jinman 2:5. 57. Rizzi (Ausschluss Grossmann!) 2:6 (ins leere Tor). 59. Bednar (Guggisberg) 2:7. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg, 9mal 2 Minuten gegen Davos. -- PostFinance-Topskorer: Sprunger; Bednar.

Fribourg: Huet; Heins, Collenberg; Ngoy, Birbaum; Löffel, Marc Abplanalp; Rytz; Sim, Aubin, Knöpfli; Melin, Jeannin, Benny Plüss; Sprunger, Bykow, Lauper; Lüssy, Botter, Hasani; Leblanc.

Davos: Genoni; Stoop, Forster; Tim Ramholt, Grossmann; Jan von Arx, Back; Untersander; Bürgler, Reto von Arx, Sejna; Guggisberg, Taticek, Bednar; Jinman, Rizzi, Dino Wieser; Sciaroni, Steinmann, Joggi; Marc Wieser.

Bemerkungen: Fribourg ohne Mowers, Davos ohne Sykora, Tallarini und Marha (alle verletzt). -- Timeout Fribourg (16.).

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