Eishockey-WM
Die Schweizer Nati darf stolz sein auf die Silbermedaille

Am Ende reichte es nicht ganz für ein Frühlingsmärchen: Die Schweizer Nati unterliegt im Eishockey-WM-Final den Schweden. Die Schweizer Presse baut das Team aber umgehend wieder auf, denn die Eisgenossen haben gut gekämpft.

Adrian Hunziker
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Schweizer Eisgenossen schauen zu den Flaggen empor.

Schweizer Eisgenossen schauen zu den Flaggen empor.

Keystone

Keine Frage: Die Schweizer Nati hätte den Weltmeistertitel verdient gehabt. Aber es hat nicht sollen sein. Die Schweden waren im Final klar die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen.

Doch die Schweiz hat Gold nicht verloren, sondern gewonnen. Das Team hat an der WM eine unglaubliche Leistung abgeliefert. Das sieht auch die Presse so.

«Gespielt wie Weltmeister, aber WM-Final verloren», titelt «Südostschweiz.ch».

Stolz dürfen die Spieler sein

«Ich seid trotzdem Silber-Helden», titelt «Blick.ch». Die Spieler sind zwar enttäuscht, dass es nicht zum Titel reichte, aber: «Wir können extrem stolz sein». So wird Captain Matthias Seger auf «20min.ch» zitiert.

WM-MVP Roman Josi, der beste Spieler des gesamten Turniers braucht scheinbar noch etwas länger, bevor er realisiert, was die Mannschaft und er selber erreicht haben. «In ein paar Tagen können wir dann stolz auf uns sein», sagt er gegenüber «Tagesanzeiger.ch».

Die «Neue Luzerner Zeitung» macht sich auf die Suche nach den Gründen der Niederlage: «Die Differenz war nicht spielerischer oder taktische Natur. Die Differenz war im Kopf.»

«Schweden stoppen Schweizer», formuliert es die «Frankfurter Allgemeine» sehr salopp. Und die «Süddeutsche» schaut schon ein wenig beängstigt in die Zukunft: «Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft wird bei der WM 2014 in Minsk in Weissrussland in der Vorrundengruppe B auf den neuen Vizeweltmeister Schweiz treffen.»

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