Fribourg - Zug 2:1 n.P.

Freiburg schlägt Zug dank starkem Finish

David Desharnais (Nr. 51) erzielte für Fribourg zwei wichtige Goals - eines kurz vor Schluss und eines im Penaltyschiessen

David Desharnais (Nr. 51) erzielte für Fribourg zwei wichtige Goals - eines kurz vor Schluss und eines im Penaltyschiessen

Der HC Fribourg-Gottéron darf die Playoffs langsam, aber sicher planen. Den Freiburgern fehlt nach dem 2:1-Erfolg nach Penaltyschiessen gegen Zug bloss noch ein Punkt.

Und diesen Punkt brauchen die Freiburger auch nur, wenn sowohl der SC Bern wie der HC Lugano beide ausstehenden Partien noch in der regulären Spielzeit gewinnt.

Die Freiburger setzten sich gegen Zug erst im Finish durch. Gregory Hofmann brachte die Zuger in der 45. Minute in Führung. 186 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit gelang David Desharnais mit einem "Buebetrickli" der Ausgleich. Nach einer packenden Verlängerung mit Chancen auf beiden Seiten setzte sich Gottéron im Penaltyschiessen durch. Auch in diesem "Shootout" traf zuerst Zug (durch Jan Kovar), ehe wieder Desharnais und Viktor Stalberg Fribourg zum Sieg schossen.

Fribourg-Gottéron gewann sieben der letzten acht Runden und in dieser Saison sämtliche bisherigen drei Penaltyschiessen.

Der EV Zug übernahm trotz der Niederlage wieder die Tabellenführung vor den ZSC Lions. Die Entscheidung um den Qualifikationssieg fällt am nächsten Samstag in der letzten Runde in Zugs Auswärtspartie im Zürcher Hallenstadion.

Telegramm:

Fribourg-Gottéron - Zug 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 0:0) n.P.

6222 Zuschauer. - SR DiPietro/Salonen, Obwegeser/Progin. - Tore: 45. Hofmann (Ausschlüsse Stalberg; Diaz) 0:1. 57. Desharnais 1:1. - Penaltyschiessen: Martschini -, Sprunger -; Senteler -, Brdin -; Kovar 0:1, Desharnais 1:1; Klingberg -, Rossi -; Hofmann -, Stalberg 2:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 plus 5 Minuten (Diaz) plus Spieldauer (Diaz) gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Gunderson; Hofmann.

Fribourg-Gottéron: Berra; Kamerzin, Furrer; Gunderson, Stalder; Abplanalp, Marti; Forrer, Gähler; Rossi, Desharnais, Brodin; Sprunger, Schmid, Stalberg; Marchon, Walser, Vauclair; Lauper, Schmutz, Lhotak.

Zug: Genoni; Diaz, Zgraggen; Thiry, Alatalo; Schlumpf, Geisser; Morant, Stadler; Klingberg, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Simion, Senteler, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Zehnder.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Chavaillaz, Mottet (alle verletzt) und Boychuk, Zug ohne Martinsen (beide überzählige Ausländer), Schnyder und Zryd (beide verletzt). - Timeout Zug (57./Coach's Challenge).

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