Fribourg legte die Grundlage für den Sieg bereits im Startdrittel dank Toren von Samuel Walser und dem PostFinance-Topskorer Julien Sprunger. Die Führung war verdient und besonders wichtig, weil Gottéron in den letzten drei Spielen nur gerade drei Treffer erzielt hatte.

Im zweiten Drittel war Lausanne zwar die klar bessere Mannschaft, scheiterte aber immer wieder an Goalie Reto Berra oder dem Pfosten. Auf das 2:1 nach 57 Sekunden des Schlussdrittels reagierten die Freiburger hingegen mit zwei Toren von Nathan Marchon und Andrew Miller zum letztlich komfortablen Sieg.

Für Lausanne war es die dritte Niederlage in Folge, nachdem das Team von Ville Peltonen davor acht Mal in Serie gewonnen hatte. Fribourg hingegen stoppte den Abwärtstrend. Die "Drachen" hatten nach zuvor fünf Siegen in der letzten Woche drei Mal hintereinander verloren. Und gegen Lausanne hatte es zwei Klatschen (1:5 und 1:4) abgesetzt.

Telegramm:

Fribourg-Gottéron - Lausanne 5:2 (2:0, 0:0, 3:2)

6172 Zuschauer. - SR Lemelin/Massy, Cattaneo/Duarte. - Tore: 6. Walser (Miller, Schneeberger) 1:0. 8. Sprunger (Slater, Holös/Ausschluss Nodari) 2:0. 41. (40:57) Kenins (Emmerton) 2:1. 48. Marchon (Mottet, Slater) 3:1. 53. Miller (Mottet) 4:1. 56. Holös (Mottet, Sprunger/Ausschluss Moy) 5:1. 59. Moy (Junland/Ausschluss Stalder) 5:2. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg, 5mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Sprunger; Junland.

Fribourg-Gottéron: Berra; Abplanalp, Stalder; Holös, Chavaillaz; Schneeberger, Schilt; Marco Forrer; Rossi, Bykow, Micflikier; Mottet, Slater, Marchon; Sprunger, Walser, Miller; Meunier, Schmutz, Vauclair; Holdener.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Frick; Nodari, Genazzi; Trutmann, Grossmann; Borlat; Vermin, Jeffrey, Leone; Bertschy, Mitchell, Kenins; Moy, Emmerton, Antonietti; Zangger, Froidevaux, In-Albon; Traber.

Bemerkungen: Fribourg ohne Furrer und Sandro Forrer, Lausanne ohne Herren, Roberts (alle verletzt) und Lindbohm (überzähliger Ausländer). Pfostenschuss Antonietti (36.).