NHL

Goalie Pekka Rinne trifft bei Nashville-Sieg

Roman Josi feiert seinen Goalie Pekka Rinne, nachdem dieser das 5:2 erzielt hat

Roman Josi feiert seinen Goalie Pekka Rinne, nachdem dieser das 5:2 erzielt hat

Die Nashville Predators mit den Schweizern Roman Josi und Yannick Weber kommen in der NHL zum ersten Sieg unter neuem Coach. Nicht nur darum bleibt 5:2 auswärts in Chicago in Erinnerung.

Die prägnanteste Szene beim Premieren-Sieg unter John Hynes war zugleich der Schlusspunkt in Chicago. Im Bestreben, irgendwie doch noch eine Verlängerung zu erzwingen, hatten die Blackhawks für die Schlussphase Goalie Corey Crawford durch einen weiteren Feldspieler ersetzt, was Nick Bonino für die Gäste eine gute halbe Minute vor Schluss bereits zum 4:2 hatte ausnutzen können. Sofort nach Wiederanspiel - noch immer ohne Goalie - spielte das Heimteam die Scheibe tief in die gegnerische Zone, wo Nashvilles Torhüter Pekka Rinne diese übernahm und überlegt über sämtliche Gegner hinweg zum 5:2 ins verwaiste Chicago-Tor schoss.

Der 37-jährige Finne trat mit seinem Goalie-Goal 22 Sekunden vor Schluss das Erbe von Mike Smith an, dem dieses Kunststück als letzter NHL-Goalie im Oktober 2013 geglückt war. Rinne krönte den erfolgreichen Abend, der sich für Nashville und seinen Captain Roman Josi bereits nach rund drei Minuten Spielzeit angedeutet hatte. Der Verteidiger, der auch im zwölften Spiel in Folge einen Skorerpunkt verbuchte und seine Rekordmarke damit ausbaute, ebnete Viktor Arvidsson mit starkem Dribbling den Weg zum frühen 1:0. Nach zwanzig Minuten hatte es schon 3:0 für die Predators gestanden, die zu ihrem zweiten Sieg aus den letzten sieben Spielen kamen.

In die andere Richtung zeigt das Formbarometer bei den New Jersey Devils mit dem Schweizer Duo Nico Hischier und Mirco Müller. Beim 3:6 bei den New York Rangers blieben die Devils zum dritten Mal in Folge sieglos. Zum Matchwinner im Madison Square Garden avancierte Tony DeAngelo, der an fünf der sechs Tore des Heimteams beteiligt war und seinen ersten NHL-Hattrick erzielte. Hischier und Müller blieben für New Jersey dagegen ohne Skorerpunkt.

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