Europameisterschaft

Die andere EM: So kann Griechenland gegen Deutschland gewinnen

Monty Pythons Fussballspiel der Philosophen zwischen Deutschland und Griechenland

Monty Pythons Fussballspiel der Philosophen zwischen Deutschland und Griechenland

Dieses Spiel hat das Zeug zum ultimativen Klassiker. Im Viertelfinal der Europameisterschaft treffen Griechenland und Deutschland aufeinander. Die Komiker-Truppe Monty Python wusste schon 1972, wie das Spiel ausgeht.

Dieses Spiel wird es in sich haben. Im Viertelfinal der Europameisterschaft treffen Griechenland und Deutschland aufeinander. Im aktuellen Kontext um die Euro-Debatte ist das Spiel an Brisanz kaum zu übertreffen. Wem dieses Duell zu profan ist, kann sich auch an Monty Python halten. Die britische Komiker-Truppe hat sich dem Spiel bereits 1972 angenommen. Es treten an: Die besten Philosophen der jeweiligen Länder.

Aufstellung von Beckenbauer überrascht

Diese Aufstellung hat es in sich: Georg «Nobby» Hegel führt die deutsche Mannschaft als Kapitän aufs Feld. In seinem Team spielen Leibniz, Schopenhauer, Wittgenstein, Nietzsche und Heidegger. Karl Marx muss vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Im deutschen Team überrascht einzig die Aufstellung von Beckenbauer.

Die Griechen treten in Bestbesetzung an: Platon, Aristoteles, Sophokles, Heraklit, Sokrates und Archimedes. Das Spiel leitet Schiedsrichter Konfuzius.

Taktik dominiert das Spiel zu Beginn. Nietzsche erhält eine gelbe Karte, weil er Schiedsrichter Konfuzius bezichtigt, keinen freien Willen zu besitzen. Eine Tatsachenentscheidung entgegnet Konfuzius. Dann kommt die Zeit von Karl Marx, der für Ludwig Wittgenstein eingewechselt wird. Auf den Spielverlauf hat Marx aber keinen Einfluss.

Heureka! So geht es gegen Deutschland

Die Griechen lassen sich Zeit. Erst in der 90. Minute hat Archimedes einen brauchbaren Einfall: «Heureka»! Er rät seinen Mitspielern gegen den Ball zu treten. Und siehe da, in letzter Sekunde gelingt den Griechen der Siegtreffer. Hegel will sich nicht mit diesem Resultat anfreunden und argumentiert, dass die Realität nur ein A-priori-Adjunkt der nicht-naturalistischen Ethik sei, Kant gemäss dem kategorischen Imperativ sieht sie als ontologisch nur in der Vorstellung existent und Marx plädiert auf Abseits.

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