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FCL heute am Uhrencup gegen Roy Hodgsons Crystal Palace live am TV

Roy Hodgson als Cheftrainer des FC Liverpool während einem Testspiel in der Herti-Allmend in Zug gegen GC.

Roy Hodgson als Cheftrainer des FC Liverpool während einem Testspiel in der Herti-Allmend in Zug gegen GC.

Der FC Luzern bestreitet heute Dienstag (20 Uhr, TV24) in Biel ein Testspiel gegen den Premier-League-Verein Crystal Palace. In der Tissot-Arena soll es noch genügend freie Plätze haben.

Der Eröffnungsmatch des Uhrencups in Biel zwischen dem FC Luzern und dem Crystal Palace FC interessiert nicht so sehr, wie offenbar ein zweifelhafter Ticketanbieter den Anschein machen will. Gemäss FCL-Angaben sollen erst 1000 Eintrittskarten verkauft worden sein. Die moderne Tissot-Arena bietet 5200 Plätze. Der Match wird ab 19.55 Uhr auf TV24 übertragen.

Der Premier-League-Verein aus London ist für die Luzerner ein hochkarätiger Gegner. Den Wert und die Qualität des Kaders sowie die Spielintensität des Tabellenzwölften der letzten Saison in der englischen Eliteliga bezeichnet FCL-Trainer Thomas Häberli als erstklassig. «Wobei die Spieler von Crystal Palace zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht auf dem Niveau sind wie in der Meisterschaft», stellt er klar.

Wiedersehen mit Legende Hodgson und Benteke

Den bekanntesten Namen beim «Kristalpalast» trägt Trainer Roy Hodgson. Der inzwischen 71-jährige Engländer führte die Schweiz 1994 erstmals nach einem 28-jährigen Unterbruch wieder an eine WM (in den USA). Nach den Jahren als Nationalcoach Englands von 2012 bis 2016 übernahm Hodgson 2017 bei Crystal Palace. Stürmer Christian Benteke hat schon gegen Luzern gespielt, das war 2012 mit dem belgischen Klub Genk in der Europa-League-Qualifikation. Mit Mittelfeldmann Max Meyer spielt zudem ein Ex-Schalker für die Londoner.

Häberli legt den Fokus trotz des starken Widersachers auf die eigene Mannschaft. «Wir sind immer noch in der Testphase», sagt er. «Weil der Meisterschaftsstart näher rückt, wird aber alles konkreter.»

Debüt von Goalie Marius Müller

Nach einigen Trainings kann der am Freitag verpflichtete Torhüter Marius Müller heute seinen Einstand geben. Häberli hätte sich noch einen etwas früheren Transfer der neuen Nummer 1 gewünscht, aber mit den beiden Uhrencup-Partien gegen Crystal Palace und gegen Eintracht Frankfurt (Freitag, 20 Uhr) in Biel hat Müller noch etwas Spielzeit, um sich für den Meisterschaftsstart am Samstag in einer Woche im Kybunpark in St. Gallen an seine neuen Mitspieler zu gewöhnen.

Nicht in Biel dabei ist Stefan «Goofy» Wolf, der 20-jährige Mittelfeldspieler aus Morschach wird ein Jahr an Challenge-Ligist Chiasso ausgeliehen.

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