Affäre Tschagajew
Bulat Tschagajew muss länger in Untersuchungshaft bleiben

Bulat Tschagajew, Ex-Präsident des Fussballclubs Neuchâtel Xamax, muss bis mindestens 31. Mai im Gefängnis bleiben. Das hat ein Neuenburger Gericht entschieden. Der Staatsanwalt behält sich vor, eine weitere Haftverlängerung zu beantragen.

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Bulat Tschagajew sitzt seit Ende Januar in U-Haft.

Bulat Tschagajew sitzt seit Ende Januar in U-Haft.

Keystone

Eigentlich hatte der Staatsanwalt eine Haftverlängerung von drei Monaten, bis Mitte Juli, verlangt. Dies erklärte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Sie befürchtet, dass Tschagajew nach seiner Freilassung flüchten könnte.

Die Genfer Justiz hatte gegen den aus Tschetschenien stammenden Fussballclub-Besitzer am 7. November letzten Jahres eine Strafuntersuchung eröffnet. Am 26. Januar hatten die Genfer Behörden Tschagajew schliesslich in Untersuchungshaft gesetzt.

Anfang Februar übernahm die Neuenburger Justiz den Fall. Einer der Hauptgründe für diesen Entscheid war, dass der Geschäftssitz von Xamax in Neuenburg ist. Dem Ex-Präsidenten wird ungetreue Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung vorgeworfen. (sda)

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