Debatte

Fussballverband rechtfertigt sich: «Es hat sich nie jemand gegen Doppelbürger-Status ausgesprochen»

Der Schweizerische Fussballverband rudert nach den getätigten Aussagen von Generalsekretär Alex Miescher (im Hintergrund) zurück

Der Schweizerische Fussballverband rudert nach den getätigten Aussagen von Generalsekretär Alex Miescher (im Hintergrund) zurück

Der Schweizerische Fussballverband rudert in der Doppelbürger-Debatte zurück. In einer Stellungnahme relativiert er die brisanten Aussagen seines Generalsekretärs.

Mit 24-stündiger Verzögerung verbreitete der Schweizerische Fussballverband (SFV) am Samstagabend auf seiner Homepage eine Stellungnahme zur Doppelbürger-Debatte, die Generalsekretär Alex Miescher in einem Interview mit Zürcher Medien in den Freitagausgaben selbst entfacht hatte.

Der 50-jährige Solothurner hatte in der besagten Runde über seine Idee gesprochen, künftig keine Doppelbürger in der Nationalmannschaft mehr zuzulassen. In seinem Schreiben bestätigte der SFV nun die von Miescher getätigten Aussagen. Er legte aber Wert darauf, dass sich vom Verband "nie jemand gegen mehrfache Staatsbürgerschaften oder Doppelbürger-Status ausgesprochen" habe.

Der SFV betonte, dass die zitierten Aussagen aus einem rund einstündigen Gespräch nach Abschluss der WM-Gruppenspiele im Restaurant des Torpedo-Stadions in Togliatti stammten.

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