China

In China wird wieder gespielt - unter strengen Auflagen

Rigoroses Schutzkonzept: Chinas Fussballer werden für die Meisterschaft von der Aussenwelt abgeschottet. (Archivbild)

Rigoroses Schutzkonzept: Chinas Fussballer werden für die Meisterschaft von der Aussenwelt abgeschottet. (Archivbild)

Nach langer Pause wegen des Coronavirus nimmt die chinesische Super League den Spielbetrieb wieder auf. Das Sicherheitskonzept hat es in sich.

Den Auftakt machen am Samstag Guangzhou Evergrande und Shanghai Shenhua. Da nur unter strengen Auflagen gespielt werden darf, begegneten sich die Teams auf neutralem Boden und ohne Fans.

Die Liga wird zentral in zwei Städten ausgetragen, in den chinesischen Metropolen Dalian und Suzhou. Jeweils acht Teams der Liga sind an beiden Orten in Hotels untergebracht und von der Öffentlichkeit komplett abgeschirmt. Nach einer separat in beiden Städten ausgetragenen Vorrunde treten die Finalisten in einer Endrunde gegeneinander an. Für Spieler gilt eine strikte Ausgangssperre. Treffen mit der Familie sind tabu. Nicht einmal Essen dürfen sie sich eigenständig in ihre Hotels liefern lassen.

Die Stadien bleiben zwar leer, dennoch hat sich die Liga einiges einfallen lassen, um die Spiele zumindest im Fernsehen für die Fans zu einem Erlebnis zu machen. Die leeren Tribünen werden mit virtuellen Zuschauern gefüllt, die Übertragungen mit aufgezeichneten Fan-Gesängen aus den Stadien von früheren Spielzeiten unterlegt.

Obwohl in China die Pandemie bereits seit Monaten weitestgehend unter Kontrolle gebracht wurde und es kaum noch Infektionen gibt, liessen sich die Behörden viel Zeit mit dem Entscheid, dass Fussball gespielt werden darf.

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