Champions-League-Knüller

Marco Streller: «Die Chancenlosigkeit ist unsere einzige Chance gegen Man City»

Marco Streller zum Achtelfinalgegner Manchester City

Marco Streller zum Achtelfinalgegner Manchester City

Der FC Basel trifft im Achtelfinal der Champions League auf Manchester City. Das sagt Sportchef Marco Streller zum schwierigen Los.

Es ist ein schweres Los, das der FC Basel gezogen hat. Im Februar empfangen die Basler zuhause im Champions-League-Achtelfinal Manchester City, Anfang März gastieren sie in England. FCB-Sportchef Marco Streller gibt es unumwunden zu: «Es ist eines der allerschwersten Lose. Das sind wir uns bewusst.» Trotzdem überwiege die Freude. 

«Die Jungs haben sich dieses Los verdient», sagt Streller nach der Auslosung zu den Medien. Manchester City sei ein grossartiger Verein, Trainer und Mannschaft einfach «toll». Die Engländer agierten mit viel Speed, bauten viel Technik und taktische Finessen in ihr Spiel ein. «Es ist schön, ihnen zuzuschauen.» Das alles mache den Klub aus Manchester zur «momentan stärksten Mannschaft überhaupt». Für Streller ist klar: «Sie gehören für mich zu den Top-Favoriten auf den Titel.»

Marco Streller und Txiki Bergiristain, Sportdirektor von Manchester City

Marco Streller und Txiki Bergiristain, Sportdirektor von Manchester City

   

Doch die Mannschaft solle sich nicht zu früh über den «einfachen» Gegner FCB freuen. «Schon einige Engländer haben sich gefreut und am Schluss fanden sie es dann nicht mehr so lustig», sagt Streller kämpferisch und spielt dabei zum Beispiel auf das Jahr 2011 an, als er und Alex Frei Manchester United aus dem Champions-League-Rennen kickten. Trotzdem sei es ein schönes Los für Man City. «Sie sind der klare Favorit.»

Unter Trainer Pep Guardiola spiele Man City nicht den typischen englischen Fussball. Der FCB werde es schwer haben gegen die taktisch starken Engländer. Ausserdem kommt der FCB aus der Winterpause, muss erst seinen Rhythmus wieder finden, während Man City die Saison durchspielt.

Manchester City sei momentan kaum zu schlagen. Doch genau dort könne der FCB ansetzen. «Diese Chancenlosigkeit ist unsere einzige Chance», gibt Streller etwas kryptisch zu Protokoll. Die Basler haben nichts zu verlieren und vielleicht passiert es ja wieder einmal einem englischen Verein, dass er den «kleinen» FCB unterschätzt. (zam)

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