Burstreckys
Nach dem 4:0-Sieg gegen Lugano steigt das FCB-Baromenter: Die Jugend überzeugt mit dem bisher höchsten Wert

Das FCB-Konzept hat sich das Spektakel und die Jugendförderung auf die Fahne geschrieben. Wir messen nach jedem Spiel, wie gut der FCB in den beiden Kategorien abschneidet.

Sébastian Lavoyer
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Basel hatte Lugano gut im Griff: Manuel Akanji (rechts) im Duell mit Alexander Gerndt

Basel hatte Lugano gut im Griff: Manuel Akanji (rechts) im Duell mit Alexander Gerndt

KEYSTONE/DAVIDE AGOSTA

Unterhaltung

Der FCB zeigt sich im Tessin von seiner torfreudigen Seite. Vier Treffer in einem Spiel? Das hat er diese Saison in der Meisterschaft noch gar nie geschafft. Sehen wir aber einmal von der schieren Menge ab, müssen wir feststellen, dass eigentlich nur eines dieser Tore wirklich sehenswert war: der satte Flachschuss von Elyounoussi. Überhaupt ist es kein rauschender Abend, sondern eine sehr souveräne Pflichterfüllung. Dafür gibt es 6 Burstreckys.

bz

Jugend

Albian Ajeti (20) ersetzt im Sturm Ricky van Wolfswinkel (28), der längere Zeit ausfallen wird. Auch im defensiven Mittelfeld muss Raphael Wicky umstellen, weil Taulant Xhaka (26) gesperrt fehlt. Er gibt Serey Dié (32) den Vorzug vor Alexander Fransson (23).

Und er bringt in der Offensive Kevin Bua (24) statt Dimitri Oberlin (20), weil er diesen nach viertägiger Krankheit schonen will. Obwohl die Startelf also leicht älter wird, gibt es in der Kategorie Jugend mit 7 Burstreckys den bisher höchsten Wert.

Weil die Jungen im Tessin so richtig überzeugen. Petretta (20), Ajeti, Elyounoussi (23) und Itten (20) heissen die Torschützen. Ausser Elyounoussi kommen alle aus dem eigenen Nachwuchs. Stark!