Fussball
Nach der Vuvuzela die Caxirola: Brasilien will keine rasselnde Fussball-WM

Die brasilianische Regierung will an der WM 2014 die als Vuvuzela-Nachfolger entwickelte Caxirola in den Stadien verbieten - offiziell aus Sicherheitsgründen. Die Rassel namens Caxirola wurde erst in dieser Woche offiziell vorgestellt.

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Der brasilianische Künstler Carlinhos Brown hat die Caxirola entwickelt, bei der offiziellen Vorstellung hatte er noch gut lachen

Der brasilianische Künstler Carlinhos Brown hat die Caxirola entwickelt, bei der offiziellen Vorstellung hatte er noch gut lachen

Keystone

WM-Aus für den brasilianischen Vuvuzela-«Nachfolger» Caxirola: Das rasselnde Plastik-Instrument darf bei der Fussball-Weltmeisterschaft 2014 nach einem Regierungsbeschluss nicht in den Stadien zum Einsatz kommen - offiziell aus Sicherheitsgründen.

Die Entscheidung des Justizministeriums gilt bereits für Freundschaftsspiele und den Confed Cup (15. bis 30. Juni).

Die Rassel aus Recycling-Plastik, die in Form einer Kuhglocke beim Schütteln einen «rattelnden, harmonischen» Klang erzeugt, war als das offizielle WM-Instrument vorgestellt worden (siehe Video).

Ende April hatten Anhänger bei einem Spiel zwischen Bahia und Vitoria Dutzende der Caxirolas als Wurfgegenstände benutzt und auf den Rasen geworfen.

Bei der WM in Südafrika 2010 hatte das monotone, laute Dröhnen der Vuvuzela-Tröten für Kritik gesorgt. (si/sha)

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