Super League

Nur wenige Profiklubs wollen am 11. Mai mit dem Training starten

Thuns Trainer Marc Schneider (links) nimmt mit seiner Mannschaft später als vom Bund erlaubt den regulären Trainingsbetrieb wieder auf

Thuns Trainer Marc Schneider (links) nimmt mit seiner Mannschaft später als vom Bund erlaubt den regulären Trainingsbetrieb wieder auf

Weil die Swiss Football League erst am 29. Mai über die Weiterführung der Meisterschaften entscheiden wird, verzichten viele Schweizer Profiklubs auf einen schnellstmöglichen Trainingsstart.

Eigentlich ist es den 20 Klubs aus der Super League und Challenge League ab nächstem Montag wieder erlaubt, unter Einhaltung der im eingereichten Schutzkonzept beschriebenen Sicherheitsmassnahmen das Mannschaftstraining wieder aufzunehmen. Allerdings machen nur wenige davon Gebrauch. Der FC St. Gallen oder die Grasshoppers gehören zu den Ausnahmen. Andere haben ihren Trainingsauftakt verschoben.

Der FC Thun beispielsweise nimmt das Training erst am 25. Mai wieder auf. Der Klub aus dem Berner Oberländer hält sich zudem die Optionen offen, den neu gesetzten Termin kurzfristig um eine Woche nach vorne oder hinten zu verschieben oder bei Abbruch der Meisterschaft komplett neu festzulegen, wie er offiziell bekannt gab. Auch der FC Basel (am 18. Mai) oder der FC Zürich (28. Mai) fahren den regulären Trainingsbetrieb mit Verspätung hoch.

Die Zurückhaltung dürfte in den meisten Fällen damit zu tun haben, dass die Klubs ab dem Zeitpunkt des Trainingsstarts beim Bund kein Anspruch auf Kurzarbeit mehr anmelden können. Ausserdem bleibt den Klubs bis zu einem möglichen Neustart der Meisterschaften in der Super League und Challenge League noch ausreichend Zeit für die Vorbereitung. Die ersten Partien gehen frühestens am Wochenende vom 19./20./21. Juni über die Bühne.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1