Champions League

Pep Guardiola über den FCB: «Sie sind defensiv sehr gut organisiert und stark im Kontern»

Pep Guardiola gastiert in seiner Karriere schon ein zweites Mal in Basel. An das erste Spiel hier hat er gute Erinnerungen.

Pep Guardiola gastiert in seiner Karriere schon ein zweites Mal in Basel. An das erste Spiel hier hat er gute Erinnerungen.

Alle haben auf ihn gewartet: Pep Guardiola, den Über-Trainer der Citizens. Am Montagabend gab er sich an der Pressekonferenz gemeinsam mit seinem Captain Vincent Kompany die Ehre und schwelgte in Erinnerungen über seinen letzten Besuch in Basel.

Pep Guardiola über ... 

... sein letztes Mal, als er 2008 gegen den FCB spielte: 

(Auf Deutsch) "Ich kann mich noch sehr gut an dieses Spiel erinnern. Das war ein grosser Moment für mich, weil es mein erstes Jahr als Trainer des FC Barcelona war und mein erstes Spiel in der Champions League. Wir haben damals eine gute Leistung gezeigt (Barcelona gewann 5:0, Anm. d. Red.) und ich freue mich sehr, nochmal hier in Basel zu sein."

... das aktuelle Team des FC Basel: 

(Erneut auf Deutsch) "In der Liga spielen sie jeweils Vierekette, in der Champions League Fünferkette. Vor allem in der Champions League haben sie es sehr gut gemacht in der Gruppenphase. Sie haben mit Manchester United und Benfica zwei Traditionsteams und regelmässige Teilnehmer des Wettbewerbs geschlagen, Benfica 5:0 und United 1:0. Sie sind defensiv sehr gut organisiert und ihr Defensivverhalten ist allgemein sehr, sehr gut. Sie haben, starke, starke Spieler und sind gut im Kontern. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass das hier schwer werden wird. Aber wir haben das Selbstvertrauen und sind guten Mutes, dass wir hier ein gutes Spiel machen können."

... einen möglichen Triumph in der Champions League: 

(jetzt auf Englisch) "Ich weiss, dass wir bereit sind, die Champions League zu gewinnen. Wir haben des Selbstvertrauen. Dieser Wettbewerb ist so speziell. Wir wollen einfach weiter kommen als letztes Jahr, das heisst, in den Viertelfinal. Das wäre schon genug. Aber jetzt geht es einfach darum, dass wir hier erledigen, was wir erledigen müssen, um weitere zwei Spiele zu bekommen.

... die Schwierigkeiten, bei Champions-League-Auswärtsspielen sein Spiel durchziehen zu können: 

„Die Champions League ist ein komplett anderer Wettbewerb als die heimische Liga. Aber wir versuchen immer, in jedem Spiel, unser Spiel einzubringen. Das haben wir in den vergangenen 18 Monaten, seit ich bei City bin, meistens geschafft. Jetzt hier geht hier um 180 Minuten, in denen viele Emotionen involviert sein werden. Aber wir werden versuchen, weiter zu kommen.“

... die Wunderheilung des Leroy Sané: 

"Ich habe wirklich auch gedacht, dass er sechs bis sieben Woche ausfallen würde. Jetzt waren es zwei. Das er das geschafft hat, liegt auch daran, dass er gut gearbeitet hat mit den Physios. Und auch wenn er noch nicht in einer perfekten Verfassung ist, steht er bereit, um uns zu helfen. Das sind tolle Neuigkeiten. Es ist auch kein Problem, dass er nur ein einziges Training mit der Mannschaft absolviert hat. Er ist schliesslich noch jung. 

Vincent Kompany über ...

... einen Königsklassen-Komplex der Citizens: 

„Ich würde nicht sagen, wir haben einen Komplex was die Champions League angeht. Aber wir hatten sicher zu wenig Erfahrung in den letzten Jahren, sind ausgeschieden, wenn wir es nicht hätten dürfen. Aber jetzt hat sich alles geändert. Wenn es ein Jahr und eine Zeit gibt, wo sich das Team in diesem Wettbewerb zu Hause fühlt, dann ist es jetzt. Ich werde nicht sagen, dass es eine Frage der Zeit ist, bis wir die Champions League gewinnen, weil es Teams gibt, das nie geschafft haben. Aber wenn wir weiterhin mit so grossem Selbstvertrauen in diesen Wettbewerb gehen, dann bin ich sicher, das wir dieses Ziel erreichen werden.“

... die Wichtigkeit, die Königsklasse zu gewinnen, um in der Weltelite anzukommen: 

"Um als wirklich grosses Team wahrgenommen zu werden, ist es unvermeidbar, dass wir die Champions League gewinnen und damit ein Statement setzen. Aber wir haben in den vergangenen Jahren gemerkt, wie schwer das ist. Es hat etablierte Teams an der Spitze, die den Titel jeweils unter sich ausmachen: Barcelona, Bayern oder Real Madrid. Zuerst müssen wir jetzt Basel morgen schlagen, um dann so weit kommen zu können, dass wir auch gegen die eben erwähnten Teams spielen und gegen sie gewinnen können."

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