England

Premier-League-Spieler lehnen Lohnkürzung ab

Leere Stadien und trotzdem volle Spieler-Portemonnaies: Diese Rechnung geht nicht ganz auf

Leere Stadien und trotzdem volle Spieler-Portemonnaies: Diese Rechnung geht nicht ganz auf

Die Fussballprofis der englischen Premier League lehnen einen Lohnverzicht wegen der Coronavirus-Krise in Höhe von 30 Prozent ab.

Die Spielergewerkschaft PFA begründete die Haltung damit, dass der englischen Regierung mit einem solchen Schritt rund 200 Millionen Pfund (rund 240 Millionen Franken) über einen Zeitraum von zwölf Monaten an Steuergeldern verloren gingen. "Das würde auf Kosten unseres nationalen Gesundheitsdienstes NHS oder anderen staatlich-unterstützten Diensten gehen", teilte die PFA mit.

Die 20 Klubs der Premier League haben sich zuvor darauf verständigt, die Spieler um einen Lohnverzicht von 30 Prozent zu bitten. Sollte die Saison nicht beendet werden können, müsste die Liga womöglich 762 Millionen Pfund (913 Millionen Franken) an die Fernseh-Rechteinhaber zurückzahlen.

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