Paraguay

Ronaldinho droht Ärger in Paraguay

Ronaldinho fiel den paraguayischen Behörden mit einem speziellen Pass auf

Ronaldinho fiel den paraguayischen Behörden mit einem speziellen Pass auf

Dem ehemaligen brasilianischen Fussballstar Ronaldinho droht in Paraguay juristischer Ärger. Er soll gemeinsam mit seinem Bruder mit gefälschten Pässen in Paraguay eingereist sein.

Der zweimalige Fussballer des Jahres und Weltmeister von 2002 und sein Bruder Roberto Assis, der für den FC Sion über 100 NLA-Partien absolvierte, waren am Mittwoch für eine Wohltätigkeitsveranstaltung in die Hauptstadt Asuncion gereist, wo die Polizei im Hotelzimmer der beiden ehemaligen Fussballprofis die gefälschten Pässe sicherstellte. "Sie wurden nicht festgenommen, aber es läuft eine gerichtliche Untersuchung gegen sie", sagte Paraguays Innenminister Euclides Acevedo gegenüber ESPN Brasilien.

Demnach befinden sich Ronaldinho und Roberto Assis weiterhin im Hotel und warten auf ihre Anhörung. "Dann wird entschieden, ob sie verhaftet werden oder nicht", so Acevedo weiter. Ein dritter Mann, der die beiden Ex-Profis begleitet hatte, wurde von der Polizei festgenommen. Er soll für die gefälschten Pässe verantwortlich sein. Ronaldinho und Roberto Assis würden mit den Behörden kooperieren. Sie geben an, vom Geschäftsmann getäuscht worden zu sein und beteuern ihre Unschuld.

Bei den gefälschten Dokumenten handelt es sich um paraguayische Pässe, wie von der Staatsanwaltschaft auf Twitter geteilte Fotos belegen. Auch Bilder von Ronaldinho und seinem Bruder im Gespräch mit Polizeibeamten hat die Untersuchungsbehörde veröffentlicht. Bereits am Flughafen seien die Grenzwächter auf die gefälschten Dokumente aufmerksam geworden. "Wir können niemandem erlauben, manipulierte Dokumente mitzuführen", sagte Acevedo.

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