Weltmeisterschaft

Von Milla bis Maradona - Das waren die buntesten Paradiesvögel an Weltmeisterschaften

Das sind die buntesten Paradiesvögel an den letzten Fussball-Weltmeisterschaften

Das sind die buntesten Paradiesvögel an den letzten Fussball-Weltmeisterschaften

Die Weltmeisterschaft bringt ihre ganz speziellen Helden zu Tage. Kurz vor der WM in Südafrika zeigt «a-z.ch» die buntesten Paradiesvögel an einer Fussball-Weltmeisterschaft - inklusive Videomaterial!

Vasilije Mustur

Paul Gascoigne: Der ehemalige Mittelfeld-Motor der englischen Nationalmannschaft wandelte stets auf einem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn. Bekannt wurde «Gazza» auf dem Platz vor allem durch seine Ausraster. Nach seinem Rücktritt geriet der Brite in den Drogen- und Alkoholsumpf.

Diego Armando Maradona: Argentiniens Halbgott gehört neben Pélé bis heute zu den Besten Fussballern aller Zeiten. Doch auch er verliess nach dem Karrierenende den Pfad der Tugend und verfiel dem Kokain. Am Ende wanderte Maradona von Klinik zu Klinik um von den Drogen loszukommen. Dabei lernte Maradona sogar den kubanischen Diktator Fidel Castro kennen und lieben. Weltberühmt wurde Maradona auf dem Platz durch die «Hand Gottes» (siehe Video). Heute ist der Argentinier Nationaltrainer der Gauchos und kann auch in dieser Funktion seine Emotionen nicht im Zaum halten.

Carlos Valderama: Der kolumbianische Regisseur fiel vor allem durch seine Frisur auf. Sein Talent als Fussballer ist allerdings unbestritten.

René Huigita: Der ehemalige Teamkollege von Valderama konnte es einfach nicht lassen: In regelmässigen Abständen verliess der kolumbianische Torwart seinen Kasten und preschte bis zur Mittellinie vor. Doch damit nicht genug: Eine Konventionelle Faustabwehr war Huigita ein Graus (siehe Video).

Roger Milla: Der Kameruner verlieh der Weltmeisterschaft 1990 in Italien den nötigen Glanz. Mit seiner filigranen Technik und seinem Torriecher verzückte der Stürmer das Publikum. Unvergessen auch sein Tojubel: Nach jedem Treffer zelebrierte Milla seinen Lambada.

Claudio Cannigia: Der Argentinier war an der WM in Italien auf seinem spielerischen Höhepunkt angekommen. Im Achtelfinal schickte Cannigia im Alleingang die Brasilianer nach Hause. Nach dem Turnier verschwand Cannigia schnell von der Bildfläche, tauchte aber 1994 an der WM in den USA im Team der Argentinier wieder auf. Dort wurde er zusammen mit Maradona des Dopings überführt.

José Luis Chilavert: Wie Huigita wurde Chilavert nur schon nervös, wenn er zu lange in seinem Tor auf einen Angriff des Gegners warten musste. Darüber hinaus liess es sich der Paraguayaner nicht nehmen, wunderschöne Freistostore zu erzielen - zur Freude der Fans und Kommentatoren.

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