Super League
Wichtige drei Punkte für den FC Basel, der ein aufregendes Spiel gegen Servette mit 1:0 gewinnt

Wieder schafft es der FCB sich im heimischen St. Jakob-Park Luft zu verschaffen. Nach der Niederlage beim Auswärtsspiel gegen Lugano können sich die Basler zu Hause gegen Genf durchsetzen. Damit bleiben sie in den bisherigen vier Heimspielen ungeschlagen. Nun gilt es im Nachholspiel gegen Sion am Mittwoch nachzulegen.

Esteban Waid
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Der FCB erkämpft sich gegen Servette einen knappen Sieg.
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Fabian Frei in der Rudelbildung nach dem Schlusspfiff.
Pajtim Kasami bejubelt seinen Treffer.
Julian von Moos kann es nicht glauben, dass er diese Chance versemmelt hat.
Kasami steigt am höchsten und trifft.
Von Moos schirmt den Ball ab.
Schiedsrichter Alessandro Dudic stand oft im Mittelpunkt.
Comebacker Raoul Petretta gegen zwei Genfer
Afimico Pululu setzt sich hier nach seiner Einwechslung durch.
Der FCB schwört sich vor dem Anpfiff ein.
Fabian Frei diskutiert mit Schiedsrichter Dudic.
Cabral verteidigt einen Pass.
Kasami gegen Ondoua und Cespedes.
Valentin Stocker mit einem Abschluss.
Edon Zhegrova wird gefoult.
Yannick Marchand spielt erstmals unter Sforza von Beginn an.

Der FCB erkämpft sich gegen Servette einen knappen Sieg.

Keystone

Das Spiel: Es war ein aufregendes und spannendes Spiel, das im Joggeli geboten wurde. Wie erwartet waren auch einige Emotionen dabei. Früh schien der FCB in Führung zu gehen. Das Tor wird aber durch den VAR nach einer kurzen Verzögerung aberkannt. Danach folgt ein spannender Schlagabtausch. Beide Mannschaften erspielen sich einige Chancen. Vor allem in der ersten Halbzeit ist das Plus der Grosschancen auf Seiten der Gäste aus Genf. So geht man mit einem nicht langweiligen Unentschieden in die Pause. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff braucht dann der FCB, um die Führung zu erzielen. Nach einer Ecke steigt Kasami im Genfer Strafraum am höchsten und versenkt das Leder im Netz. Das Spiel verändert sich daraufhin aber kaum. Die Zweikämpfe werden weiter hart und hitzig geführt und es wird viel diskutiert. Schlussendlich kann der FC Basel diese knappe Führung aber über die Zeit retten. Auch weil die Genfer fahrlässig mit ihren Chancen umgehen. Sechs riesen Möglichkeiten boten sich den Romands, um ein Tor zu erzielen. Kein einziges Mal konnten sie den Ball im Netz unterbringen.

Der Beste: Dass Servette heute ohne Tor aus Basel abreist, liegt auch am heutigen Man-of-the-Match. Heinz Lindner war heute die herausragende Personalie auf Seiten der Basler. Ob er den Ball durch die Luft abwehrt, oder zwei Mal mit unglaublichen Reflexen. An dem Österreicher war heute kein Vorbeikommen. Damit macht er es seinem Trainer alles andere als einfach. Erst am Freitag betonte Sforza, dass die eigentliche Nummer 1 Djordje Nikolic für ihn gesetzt sei, wenn dieser nach seiner Coronainfektion wieder spielbereit ist. Mit solchen Vorstellungen von Heinz Lindner gibt es eigentlich keine Gründe, den Torhüter erneut zu wechseln. Und Sforza muss sich fragen, ob es Sinn macht, einen so starken Rückhalt wieder auf die Bank zu setzen.

Das gab es zu reden: Ein 1:0 leuchtete heute auf den Monitoren im St. Jakob-Park. Und das, obwohl der FCB drei Mal das Tor getroffen hat. Früh wird der Heimmannschaft ein Tor aberkannt. Bei einem Eigentor war es Kasami, der seinen Gegenspieler mit einer Abseitsstellung irritierte. Mitte der zweiten Halbzeit war es dann Cabral, der mit dem Kopf einnetzte. Der Torschütze selbst war aber nicht im Abseits, sondern wieder Pajtim Kasami. Er war damit an allen Toren beteiligt, wenn auch nur eines davon gezählt hat.

Der Liveticker zum Nachlesen: