Bundesliga

Wolfsburg steht mit dem ehemaligen FCB-Coach Sousa in Kontakt

Der Portugiese Paulo Sousa ist aktuell Trainer bei der AC Florenz - nun bekundet aber Wolfsburg Interesse an ihm.

Der Portugiese Paulo Sousa ist aktuell Trainer bei der AC Florenz - nun bekundet aber Wolfsburg Interesse an ihm.

Nach der Entlassung von Dieter Hecking haben die Niedersachsen ihre Suche nach einem neuen Cheftrainer nun auf die Serie A ausgeweitet. Für die Wolfsburger scheint eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen FCB-Trainer Paulo Sousa durchaus im Bereich des Möglichen zu liegen.

Wer wird neuer Cheftrainer des VfL Wolfsburg? Nach Informationen der «Wolfsburger Allgemeinen Zeitung» haben die Niedersachsen ihre Suche nach einem Nachfolger für den freigestellten Dieter Hecking auch auf die italienische Serie A ausgeweitet. Demnach stand Giacomo Petralito, sizilianischer Spielervermittler und Vertrauter von VfL-Manager Klaus Allofs, mit Paulo Sousa in Kontakt, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten.

Der Portugiese steht derzeit bei der AC Florenz unter Vertrag. Dort läuft sein Vertrag noch bis zum Ende der Saison. Seit seinem Amtsantritt im Sommer 2015 holte der ehemalige BVB-Profi Sousa (40 Pflichtspiele von 1996 bis 1997) im Schnitt 1,62 Punkte pro Partie. Derzeitiger Tabellenstand der Fiorentina nach neun absolvierten Ligaspielen: Platz zwölf. Zuvor führte der 46-Jährige den Schweizer Klub FC Basel zum Meistertitel.

Aktuell steht Paulo Sousa noch bei der AC Florenz am Spielrand.

Aktuell steht Paulo Sousa noch bei der AC Florenz am Spielrand.

Jatin Dietl, Area Manager Transfermarkt Italien, erklärt zur Situation des Trainers in Florenz: «Sousa stand nach den letzten schwierigen Wochen deutlich in der Kritik, schon allein weil er sich durch seine Art nicht nur Freunde im Verein gemacht hat. Nach dem Sieg am Wochenende gegen Cagliari schien es wieder bergauf zu gehen, aber das 1:1-Remis am Mittwochabend gegen Crotone hat alle wieder auf den Boden zurückgeholt. Er sitzt also nicht felsenfest im Sattel, was aber noch lange nicht bedeutet, dass man ihn so einfach gehen lassen würde. Dem steht schon allein der Stolz von Andrea und Diego Della Valle, den Besitzern der Viola, im Weg.»

Aktuell betreut der vorherige Amateurtrainer Valérien Ismaël die Profimannschaft des VfL Wolfsburg. Der Ex-Profi von Werder, Bayern und Hannover verlor bei seinem Debüt mit 1:3 in Darmstadt und zog mit dem Klub am Mittwoch in Heidenheim ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Jüngst erklärte Allofs: «Wir wollen uns das jetzt erstmal anschauen in den nächsten Wochen.» Es sei «fahrlässig, wenn wir uns nicht andere Optionen offen halten.»

Am Mittwoch meldete «Bild», dass Allofs nichts mehr mit seinem Vertrauensmann Petralito, der Kontakt zu Sousa hergestellt haben soll, zusammenarbeiten dürfe. «Derartige Empfehlungen sind nicht notwendig, da beim VfL Wolfsburg klare Regularien bezüglich der Zusammenarbeit mit Beratern und Vermittlern existieren», stellte der Manager klar. (nch)

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