Sports Awards

Schelling nicht zur Weltsportlerin gewählt

Florence Schelling mit der Bronzemedaille von Sotschi.

Florence Schelling mit der Bronzemedaille von Sotschi.

Florence Schelling, Eishockey-Bronzemedaillen-Gewinnerin von Sotschi, sowie MVP des Turniers, ist an den Awards der Women's Sports Foundation leer ausgegangen.

Die Women's Sport Foundation wählt jedes Jahr die besten Sportlerinnen des Jahres. Dabei werden Awards in den Kategorien Einzelsportart und Teamsportart vergeben. Bei den besten Teamsport-Akeurinnen war für die Wahl vom 15. Oktober nun auch eine Schweizerin nominiert - Florence Schelling. Schelling war die einzige Eishockey-Spielerin und nur eine von zwei Europäerinnen (nebst der deutschen Fussball-Torhüterin Nadine Angerer), die für den diesjährigen Award nominiert waren.

Die Zürcherin gilt als beste Eishockey-Torhüterin der Welt. Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi holte die Schweizer Auswahl nicht zuletzt dank ihren tollen Leistungen die Bronzemedaille. Im Anschluss wurde Schelling zur wertvollsten Spielerin des Turniers gewählt. 

Amerikanerinnen räumen ab

Trotz diesen tollen Leistungen reichte es ihr nicht zum Sieg, diesen holte sich die US-Amerikanerin Meryl Davis. Die Eiskunstläuferin gewann in Sotschi Gold im Einzel und Bronze im Team. Bei den Einzelsportlerinnen gewann mit Simone Biles ebenfalls eine US-Amerikanerin. Die erst 17-jährige Kunstturnerin holte in diesem Jahr an den Weltmeisterschaften in Nanning gleich viermal Gold (Mehrkampf, Schwebebalken, Boden und Mannschaft), sowie die Silbermedaille am Sprung.

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