Hatten dem Emmentaler in Italien vier Hundertstel zur Pole-Position gefehlt, so betrug sein Rückstand auf dem Circuit in Katalonien gar nur noch 0,021 Sekunden. "Das Team hat einen super Job gemacht und mir ein wirklich gut funktionierendes Motorrad zur Verfügung gestellt. Ich bin mit dem zweiten Platz sehr happy. Das ist natürlich eine sehr gute Ausgangslage fürs Rennen", sagte Lüthi.

Schnellster im Qualifying, in welchem gleich sechs Fahrer innerhalb eines Zehntels und 13 Fahrer innerhalb einer halben Sekunden lagen, war Augusto Fernandez. Als Dritter komplettierte der wie das Duo vor ihm für Kalex fahrende Brite Sam Lowes die erste Startreihe für das Rennen in Montmeló (Start 12.20 Uhr).

Dominique Aegerter hingegen startet am Sonntag nur von Position 21 ins siebente Saisonrennen. Den erstmaligen Vorstoss in den zweiten Teil des Qualifyings, an welchem 18 Fahrer teilnahmeberechtigt sind, verpasste er in Montmeló um zwei Zehntel. Der Oberaargauer war auf der MV Agusta in diesem Jahr im Qualifying erst einmal in den Top 20, als 20. in Argentinien.

Pole-Position für Quartararo

Schnellster im MotoGP-Qualifying war der Klassenneuling Fabio Quartararo, der um 0,015 Sekunden vor dem spanischen WM-Leader Marc Marquez blieb. Für den 20-jährigen Franzosen ist es nach Jerez bereits die zweite Pole-Position. 2018 gewann Quartararo, damals noch in der Moto2-Kategorie, in Katalonien seinen bislang einzigen Grand Prix. In bislang sechs Rennen in der Königsklasse ist der Yamaha-Fahrer noch ohne Top-3-Platzierung.

In der Moto3-Kategorie sicherte sich der Argentinier Gabriel Rodrigo (Honda) die beste Startposition.