Behindertensport

Zanardi zurück auf die Intensivstation

Alessandro Zanardi musste wieder auf die Intensivstation verlegt werden

Alessandro Zanardi musste wieder auf die Intensivstation verlegt werden

Der mit seinem Handbike verunglückte frühere Formel-1-Fahrer Alessandro Zanardi muss gemäss italienischen Medienberichten wegen verschlechterten Gesundheitszustands zurück auf die Intensivstation.

Wie die Zeitung "Gazzetta dello Sport" unter Berufung auf die Ärzte in der Reha-Klinik Villa Beretta in Costa Masnaga unweit von Mailand berichtete, sei Zanardi in das angesehene San Raffaele Spital in der lombardischen Hauptstadt verlegt worden. Der 53-Jährige war vor wenigen Tagen in ein Neurologie-Rehabilitationszentrum verlegt worden, weil es ihm besser zu gehen schien. Davor war er in einer Klinik in Siena in der Toskana betreut worden.

Zanardi hatte am 19. Juni bei einem Wettkampf in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike verloren und war mit einem Lastwagen kollidiert. Nach dem Unfall lag er im künstlichen Koma. Er war wegen seiner Kopf- und Gesichtsverletzungen dreimal operiert worden. Dann wurde seine Betäubung heruntergefahren.

Mitte der Woche hatte sein Sohn gesagt, der Verunglückte sei nicht mehr in Lebensgefahr. Es gebe "ermutigende Signale", sagte Niccolò Zanardi dem "Corriere della Sera". Sein Vater sei aber nicht bei Bewusstsein.

Zanardi hatte 2001 bei einem Unfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren. Er kämpfte sich wieder zurück in den Leistungssport. Zanardi bestritt auch Rennen in der DTM und gewann viermal Gold bei den Paralympics.

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