Schwingen
Nordwestschweizer Verband selektioniert: sechs Eidgenossen am Unspunnenfest mit dabei

Im Anschluss ans Nordwestschweizer Schwingfest in Therwil selektionierte der Verband sein 14-köpfiges Team für das Unspunnen Schwinget.

Wolfgang Rytz
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Nick Alpiger (links) ist am Unspunnen-Schwinget dabei.

Nick Alpiger (links) ist am Unspunnen-Schwinget dabei.

Wolfgang Rytz

Die «Eidgenossen» Nick Alpiger, Christoph Bieri, Bruno Gisler, Patrick Räbmatter, David Schmid und Mario Thürig führen das Nordwestschweizer Team für den Saisonhöhepunkt am 27. August an.

Der Technische Leiter Stefan Strebel ist auch am Tag nach der klaren Niederlage von Therwil optimistisch für Interlaken. «Wir haben immerhin sechs ‹Eidgenossen› im Team. Diese sind alle fit.» Dazu zählt er auch den Fricktaler David Schmid, der nach einer Knieoperation und der Rückkehr Mitte Saison einen Trainingsrückstand aufweist.

Das 14-köpfige Team besteht aus 10 Aargauern, 2 Solothurnern und je einem Baselbieter und -städter. Das Aargauer Übergewicht entspricht dem effektiven Kräfteverhältnis an den Nordwestschweizer Kranzfesten. Als einziger Klub stellen die Freiämter drei Schwinger, darunter, als jüngsten, den 17-jährigen Lukas Döbeli. Der Sarmenstorfer setzt nach seinem Jahrgangssieg am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag 2015 in Aarburg seinen Aufstieg fort. Ebenfalls zum Team gehört der Aarauer Routinier Stephan Studinger, der in Therwil pausierte, aber auf dem Weissenstein einen Bergkranz gewann.

Bei den Absenzen fallen der «Eidgenosse» Remo Stalder, sowie die 19-jährigen Michael Bächli und Janic Voggensperger ins Gewicht. Sie alle sind verletzt respektive noch nicht erholt. Mit je drei Kranzgewinnen in diesem Jahr müssen sich die 20-jährigen Kaj Hügli, Michael Mangold und Joel Strebel mit der Unspunnen-Ersatzrolle begnügen.

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