Staffel-Erfolg
Yasmin Giger überzeugt mit der 4x400-m-Staffel zum Abschluss der WM – trotz letztem Platz im Final

Zusammen mit Silke Lemmens, Julia Niederberger und Annina Fahr hat die Romanshornerin Yasmin Giger mit der Staffel einen schönen Erfolg gefeiert. Die Vier erreichen die zweitbeste je von Schweizerinnen gelaufene Zeit.

Ralf Streule
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Das Schweizer Staffel-Team: Yasmin Giger, Julia Niederberger, Silke Lemmens and Annina Fahr.

Das Schweizer Staffel-Team: Yasmin Giger, Julia Niederberger, Silke Lemmens and Annina Fahr.

Bild: Jean-Christophe Bott/KEY

Rund 1700 Sportlerinnen und Sportler waren in den vergangenen Tagen an der Leichtathletik-WM im Einsatz. Der allerletzte Auftritt gehörte dem Schweden Armand Duplantis, der im Stabhochsprung die Weltrekordmarke von 6,21 übersprang und sich zum WM-Abschluss lange feiern liess. Kurz zuvor hatte eine Thurgauerin die Laufveranstaltungen abgeschlossen: Yasmin Giger, die bereits über 400 m Hürden in den Halbfinal vorgestossen war, war die Schweizer Schlussläuferin im Final der 4x400m-Staffeln. Sie kam als letzte ins Ziel - was aber die Freude über eine starke Leistung nicht trübte. Mit 3:27,81 Minuten - der zweitbesten je von einer Schweizer 4x400m-Staffel gelaufenen Zeit - unterboten die vier jungen Läuferinnen die Zeit des Vorlaufs noch einmal um eineinhalb Sekunden. Keine Frage: Das Gespann ist ein Versprechen für die kommenden Jahre. Es gewann die USA vor Jamaika und Grossbritannien.

Als die Schweizer Staffel, damals noch mit Lea Sprunger, bei Olympia 2021 den nationalen Rekord schaffte, war Yasmin Giger ebenfalls dabeigewesen. In 3:25,90 Minuten kamen die vier damals ins Ziel, unterboten den Rekord aus dem Jahr 1993 um fast drei Sekunden. Das Konzept von Swiss Athletics ist es schon seit längerem, die Staffeln gezielt zu stärken.