Rad

Corona-Tests bei der Tour: alle Fahrer negativ, Direktor positiv

Das Feld darf weiterziehen: keine positiven Fälle am ersten Ruhetag

Das Feld darf weiterziehen: keine positiven Fälle am ersten Ruhetag

Aufatmen bei der 107. Tour de France: Bei den Corona-Tests am ersten Ruhetag gab es keinen positiven Fall im Fahrerfeld. Das teilt der Veranstalter ASO vor der 10. Etappe am Dienstag mit.

Alle Teams können somit weiterfahren. Tour-Direktor Christian Prudhomme muss sich hingegen eine Woche lang vom Rennen zurückziehen. Er wurde positiv getestet.

Rund um den ersten Ruhetag wurden bei allen 22 Mannschaften insgesamt 841 Kontrollen auf das Virus durchgeführt. Jeweils ein Mitglied aus dem Betreuerstab der Mannschaften Cofidis, AG2R La Mondiale, Ineos-Grenadiers und Mitchelton-Scott wurden positiv getestet.

Kurzfristig gab es auch beim Rennstall Deceuninck-Quick Step Aufregung wegen einer verdächtigen Probe eines Mitarbeiters. Dieser wurde am Dienstagmorgen mit dem Krankenwagen abgeholt. Der Nachtest erwies sich allerdings als negativ. "Wir werden das Rennen ganz normal fortsetzen", teilte die Mannschaft um dem Franzosen Julian Alaphilippe mit.

Laut Reglement führen zwei positive Fälle in einem Team innerhalb von sieben Tagen zum Ausschluss des ganzen Rennstalls. Zu einem Team gehören dabei nicht nur die acht Fahrer, sondern auch Betreuer, Physiotherapeuten und Sportdirektoren.

Die Teams absolvieren die Rundfahrt in einer Blase. Es gelten strikte Regeln wie das Tragen von Masken beim Einschreiben, im Bus, im Hotel und bei der Siegerehrung. Dazu werden die Athleten jeden Tag medizinisch überwacht und auf Symptome untersucht. Nur im Rennen gibt es keine Einschränkungen.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1