Ad Astra Sarnen kassiert schallende Ohrfeige

So brutal wie das Resultat, so einseitig war das Spiel: Ad Astra Sarnen geht auswärts gegen GC Unihockey sang- und klanglos mit 3:17 unter.

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Zugegeben: Die Aussichten auf ein positives Resultat für Ad Astra Sarnen standen schon besser, als vor dem Auswärtsspiel beim spielstarken Tabellenführer GC Unihockey. Dass die Obwaldner am Ende aber gleich mit einer 3:17-Packung nach Hause geschickt wurden, gibt doch etwas zu denken. «Diese Klatsche schmerzt», gibt Ad Astra-Stürmer Marc Dubacher zu. «GC war uns in allen Belangen mindestens eine Stufe überlegen. Aber so einfach wie wir es ihnen teilweise gemacht haben, zu ihren Toren zu kommen, darf es einfach nicht gehen. Wir müssen mit uns in den nächsten Tagen ins Gericht gehen.»

Dabei gelang der Start den Gästen gar nicht mal so schlecht. Die Führung durch Christoph Meier in der achten Minute glich Jonas von Wyl umgehend aus. Auf die nächsten sechs Tore der Zürcher im Startdrittel hatten die Obwaldner jedoch keine Antwort mehr bereit. Das Spiel war beim Stand von 7:1 für das Heimteam schon nach 20 Minuten entschieden, es stellte sich lediglich noch die Frage nach der Höhe des Sieges.

Nun müssen die Sarnen den Kopf durchlüften

Das zehnte Tor erzielte GC bereits kurz nach Spielmitte, die tapferen Sarner Fans auf der Tribüne mussten Schlimmes um ihr Team befürchten. Und es kam auch schlimm: Nach einem achtsamen Mitteldrittel brachen die bemitleidenswerten Sarner im Schlussdrittel ein und kassierten weitere sieben Tore – ein regelrechtes Schützenfest feierte GC Unihockey am Ende. «Das Resultat sieht sehr hässlich aus. So kann es enden, wenn der Niveau-Unterschied nicht ansatzweise über den Kampf wettgemacht werden kann», so Dubachers Kommentar.

Die Sarner dürften froh sein, können sie ihren Kopf nach dem nächsten Wochenende und den zwei Spielen gegen die Unihockey Tigers in Langnau (Meisterschaft) und erneut auswärts gegen den UHC Thun (Cup) etwas lüften. Dubacher: «Das wird uns gut tun. So wie diesmal macht es nicht wirklich Spass. Wir müssen die Freude am Unihockey wieder finden.» Es wäre den Sarnern und ihren Fans zu gönnen. (jh)

Grasshoppers – Sarnen 17:3 (7:1, 3:2, 7:0)
Hardau, Zürich. – 375 Zuschauer. – SR Büschlen/Brunner. – Tore: 7:12 C. Meier (Volkart) 1:0. 7:48 J. von Wyl (Amrein) 1:1. 14:19 C. Meier (Riedi) 2:1. 15:05 Odermatt (Kindler) 3:1. 16:00 Steiger (Graf) 4:1. 16:12 Riedi (Dürler) 5:1. 18. Göldi (Steiger) 6:1. 19. Riedi (C. Meier) 7:1. 23. Bier (Laubscher) 8:1. 24. Graf (Göldi) 9:1. 32. Volkart (Nussle) 10:1. 34. R. Schöni (Ma. Furrer) 10:2. 35. Ma. Furrer (B. von Wyl) 10:3. 43. Bier 11:3. 46:03 Laely (Göldi) 12:3. 46:47 Zürcher (Volkart) 13:3. 50. C. Meier (Riedi) 14:3. 53. Graf (Dürler) 15:3. 57. Nussle (Riedi) 16:3. 57. Nussle (Riedi) 16:3. 59. Zürcher 17:3. – Strafen: Keine.

Grasshoppers: P. Meier; Steiger, Graf, Dürler, Bier, Kindler, Zürcher; Laely, Göldi, Volkart, Nussle, Odermatt, Riedi, C. Meier, Laubscher. – Sarnen: Amrein (ab 17. Britschgi); Höltschi, Markström; Läubli, Berchtold; J. von Wyl, Kramelhofer; Muff; B. von Wyl, Ma. Furrer, R. Schöni; Kunelius, M. Schöni, Durot; Dubacher, Bitterli, Gnos; Eberhardt.

Bemerkungen: Sarnen ohne Boschung, Liikanen, Savinainen und C. von Wyl (alle verletzt). 47. Timeout Sarnen.

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