Unihockey
Ad Astra Sarnen sucht den Weg «aus dem Sumpf»

Auch gegen Malans gibt es für Sarnen nichts zu holen. 1:8 lautet das klare Verdikt zu Gunsten der Bündner.

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Einziger Torschütze für die Sarner Unihockeyaner: der Schwede Oliver Forslind (Nummer 19).

Einziger Torschütze für die Sarner Unihockeyaner: der Schwede Oliver Forslind (Nummer 19).

Bild: André Düsel

Die Aufgabe, welche Ad Astra Sarnen am frühen Samstagabend in der heimischen Dreifachhalle vorgesetzt bekam, war keine einfache. Die Obwaldner Unihockeyaner bekamen es in der achten Meisterschaftsrunde der NLA mit Alligator Malans zu tun und wollten die langersehnten nächsten Punkte einfahren. So viel vorne weg: Die Hürde war zu hoch für die Sarner. Auch gegen die Bündner gab es kein Erfolgserlebnis. Somit setzt sich die Niederlagenserie fort.

Dabei war den Sarnern der Auftakt ins Spiel ganz anständig gelungen. Malans drückte zwar erwartungsgemäss dem Spiel den Stempel auf und hatte viel Ballbesitz, doch das Heimteam stand hinten zumeist kompakt. Zwar gelangen den Gästen zwei Tore, aber auch Ad Astra durfte einen Treffer bejubeln: Oliver Forslind, der aufgrund der krankheitsbedingten Abwesenheit von Alexander Rudd das Topskorer-Shirt trug, war per Penalty erfolgreich. 1:2 lautete somit das Verdikt nach den ersten 20 Minuten aus Sicht des Heimteams.

Die beste Phase hatten die Sarner gleich nach der Pause. Sie trauten sich jetzt mehr zu und gestalteten das Spiel offener. Trotz einiger Chancen wollte ihnen jedoch kein weiterer Treffer gelingen. Somit sollte sich Vetschs Tor zum 3:1 in der 32. Minute im Nachhinein bereits als Siegsicherung für die Gäste erweisen. Auf diesen und die weiteren fünf Treffer von Alligator Malans zum klaren Schlussverdikt von 1:8 hatten die Sarner in der zweiten Spielhälfte keine wirkliche Antwort bereit.

Wann kommt das nächste Erfolgserlebnis?

«Wir machen gerade eine schwierige Phase durch», meinte Ad-Astra-Captain Cornel von Wyl nach Spielschluss. «Seit der zweiten Runde warten wir auf das nächste Erfolgserlebnis, das uns derzeit einfach nicht gelingen will, uns aber so guttun würde. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als diese Phase als Team durchzustehen und aus diesem Sumpf rauszufinden.»

Bleibt zu hoffen, dass dieser Weg aus dem Sumpf möglichst rasch gefunden wird. Denn ein Blick auf den Spielplan zeigt: Am kommenden Wochenende folgt eine sehr wichtige Doppelrunde gegen Uster und St. Gallen. «Diese Teams sind absolut in unserer Reichweite. Unsere Devise ist klar: Mund abwischen, nach vorne blicken und es am nächsten Wochenende besser machen», meinte von Wyl trocken. (JH)

Sarnen – Alligator Malans 1:8 (1:2, 0:2, 0:4)
Dreifachhalle. – 284 Zuschauer. – Tore: 13. Valentin Schubiger (Mauro Hartmann) 0:1. 14. Dan Hartmann (Veltsmid) 0:2. 17. Forslind (Penalty) 1:2. 32. Vetsch (Jäger) 1:3. 36. Buchli (Berry/Ausschluss Boschung) 1:4. 45. Camenisch (Nett) 1:5. 47. Berry (Buchli) 1:6. 49. Mauro Hartmann (Nett) 1:7. 52. Dan Hartmann (Buchli) 1:8.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Sarnen, keine gegen Malans.Sarnen: Britschgi; Höltschi, Hagert; Burri, Oweling; Läubli, Kramelhofer; Basil von Wyl, Furrer, Cornel von Wyl; Dubacher, Sommerhalder, Forslind; Durrer, Bitterli, Durot; Rüegger, Boschung, Odermatt.
Malans: Breu; Gartmann, Camenisch, Berry, Veltsmid, Obrecht, Valentin Schubiger; Schmid, Holenstein, Vetsch, Friolet, Jäger, Nett, Buchli, Mauro Hartmann, Dan Hartmann.Bemerkung: Sarnen ohne Amrein (Ersatz), Rizzi und Lingg (beide abwesend), Rudd (krank) sowie M. Schöni (verletzt).

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