Tennis
NLC-Interclub: Der Innerschweizer Traumfinal ist perfekt

Am nächsten Wochenende machen Horw und Meggen den Aufstieg in die NLB aus.

Albert Krütli
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Der 19-jährige Yanis Moundir spielt mit Meggen um den Aufstieg.

Der 19-jährige Yanis Moundir spielt mit Meggen um den Aufstieg.

Pius Amrein (lz) / Luzerner Zeitung

Das NLB-Interclub-Team von Allmend Luzern bekommt im nächsten Jahr regionale Konkurrenz, nachdem Horw und Meggen im Aufstiegsrennen ihre Halbfinals für sich entscheiden konnten. Das miserable Wetter vom Sonntag sorgte dafür, dass die Tennisfans im Sportpark Pilatus in Kriens gleich beide Partien mitverfolgen konnten. Meggen, die Mannschaft von Christian Dillschneider, bezwang Marin 6:3 – Horw, die Equipe von Andreas Schläpfer, besiegte Aarau 6:0, womit der Luzerner Traumfinal perfekt ist. Der Aufsteiger wird am kommenden Wochenende ermittelt.

«Das ist natürlich genial, wir freuen uns auf diesen speziellen Final», waren sich die Coaches einig. Dillschneider sieht die Horwer im Vorteil, aber Schläpfer warnt: «Alles muss zuerst gespielt werden. Meggen hat junge, talentierte Spieler, die hungrig sind.» Während Horw den Aufstieg ins Auge fasste, war dieses Ziel für Meggen kein Thema. «Aber meine Mannschaft bekam immer mehr Appetit und möchte jetzt natürlich nur all zu gerne auch noch den letzten Schritt machen», sagt Dillschneider.

Die Zuschauer dürfen sich auf einen Final mit pikanten Duellen freuen, vor allem auf den vordersten Positionen: Hier die Horwer mit den routinierten Tschechen Jaroslav Pospisil (40) und Martin Vacek (40) sowie dem Slowaken Adrian Sikora (33), die früher einige Jahre auf der Profitour spielten – da die Megger mit den beiden jungen Luzernern Yanis Moundir (19) und Andrin Casanova (17), die immer stärker werden.

Interclub. Aufstieg NLC/NLB. Männer. Halbfinals: Meggen – Marin 6:3. Horw – Aarau 6:0. – Final (Samstag oder Sonntag, Anspielzeit und Heimklub noch unklar): Meggen – Horw (Sieger steigt in die NLB auf).

Meggen – Marin 6:3
Yanis Moundir (N3.64) s. Tanguy Genier (N3.51) 6:1, 7:6. Andrin Casanova (N4.89) s. Gil Brahier (N4.93) 6:4, 6:2. Tim Srkala (N4.120) s. Arthur Proca (R1) 6:3, 7:5. Manuel Bernhard (R1) s. Ismaël Mauris (R2) 3:6, 6:1, 6:2. Moritz Bernhoerster (R1) v. Arnaud Bosch (R2) 4:6, 3:6. Urs-Florian Widow (R1) v. Frédéric Nussbaum (R3) 2:6, 5:7. Moundir/Srkala v. Tanguy/Proca 6:2, 3:6, 8:10. Casanova/Bernhoerster s. Brahier/Bosch 6:0, 6:2. Bernhard/Widow s. Mauris/Nussbaum 7:5, 0:3 w.o.

Horw – Aarau 6:0
Adrian Sikora (N3.36) s. Noè Cavallini (R1) 6:7, 6:1,6:1. Martin Vacek (N3.43) s. Arturo Roth (R2) 6:0, 6:2. David Limacher (N4.143) s. Diego Roth (R3) 6:2, 6:2. Maximilian Müller (R1) s. Marius Hümbelin (R3) 6:3, 6:2. Andreas Schläpfer (R3) s. Olivier Meyer (R4) 7:5, 3:6, 6:1. Lukas Schoenenberger (R5) s. Robin Scherzinger (R6) 6:1, 6:0. – Doppel nicht mehr gespielt.

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