Eishockey-NLA

SC Bern mit zwei Unterzahl-Toren - Zug und Lausanne liefern ein 11-Tor-Spektakel ab

Simon Moser (gelber Helm) trifft für den SC Bern gegen Ambri-Piotta

Simon Moser (gelber Helm) trifft für den SC Bern gegen Ambri-Piotta

In der dritten Runde der NLA feiern der SC Bern, Genf-Servette und die SCL Tigers Heimsiege. Während die Lakers in Biel überraschen, kommt Davos zu seinem ersten Saisonsieg.

Der EHC Biel kassiert nach Siegen gegen Freiburg und Servette im Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 0:1 nach Verlängerung die erste Saisonniederlage.

Nicht Toni Rajala, der in den ersten beiden Partien fünfmal für Biel getroffen hatte, sondern Melvin Nyffeler mit 28 Paraden und Roman Cervenka mit dem einzigen Goal des Abends in der 63. Minute waren die grossen Figuren.

Obwohl die Lakers überzeugten und sich den Sieg verdienten - der wertvollste Akteur der Rapperswil-Jona Lakers in der ersten Meisterschaftswoche ist Torhüter Melvin Nyffeler. In Biel gelang ihm nach dem 3:0 gegen Ambri-Piotta bereits der zweite Shutout in Folge; seit 130 Minuten und 25 Sekunden kassierte er kein Gegentor mehr.

Spektakel zwischen Zug und Lausanne

Der Lausanne Hockey Club, Geheimfavorit in der Eishockeysaison, setzt schon im zweiten Meisterschaftsspiel ein starkes Zeichen. Die Waadtländer gewinnen das Spitzenspiel in Zug mit 6:5.

Das Goalie-Duell zwischen Tobias Stephan und Leonardo Genoni ging an Stephan, obwohl der am Ende ein Gegentor mehr kassierte als Genoni. Tobias Stephan, der Zug im Sommer hatte verlassen müssen, weil Genoni von Bern zu Zug stiess, führte sein Team zum zweiten Auswärtssieg nach dem 5:2 letzten Freitag in Lugano. Für Leonardo Genoni endete der Abend vorzeitig: Nach vier Gegentoren und nur 14 Minuten musste er beim Stand von 0:4 (!) der Nummer 2 Luca Hollenstein Platz machen.

Neben Lausanne steht nur Meister Bern noch ohne einen Verlustpunkt da. Die Berner besiegten Ambri-Piotta, das bereits die dritte Niederlage kassierte, mit 4:1. Für die Entscheidung sorgte der SCB im zweiten Abschnitt mit zwei Unterzahltoren innerhalb von 28 Sekunden (Rekord). An der Tabellenspitze steht indessen nicht Bern oder Lausanne, sondern der EHC Biel - trotz einer 0:1-Niederlage nach Verlängerung gegen die Rapperswil-Jona Lakers.

Im Tabellenkeller sind nach erst zwei gespielten Partien bereits der HC Lugano und der HC Fribourg-Gottéron im Elend. Lugano verlor gegen Davos (2:3) bereits das zweite Heimspiel. Und die Freiburger verliessen in Langnau nach einer 2:1-Führung das Eis ebenfalls bereits zum zweiten Mal als Verlierer. Davos und die SCL Tigers holten die ersten Punkte. Derweil kam Genf-Servette gegen die ZSC Lions zu einem 3:0-Sieg.

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