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Raphael Dwamena lässt sich nach dem Sieg gegen GC von der Südkurve feiern.

Raphael Dwamena lässt sich nach dem Sieg gegen GC von der Südkurve feiern.

Der FC Zürich bezwingt den ewigen Stadtrivalen GC zum Saisonauftakt 2:0. Zwei Tage danach meldet sich der FCZ zu Wort. Es sind Trainer-News, wie schon vor fast zwei Jahren.

Bald zwei Jahre ist es jetzt her, als der FC Zürich kurz nach Saisonbeginn mit Trainer-Neuigkeiten aufwartete. Es war ein Montag nach einem Zürcher Derby, GC hatte es gewonnen, das 3:2 fiel in der Nachspielzeit. Es war das Tor, das Urs Meier den Job als FCZ-Trainer kostete.

Man müsse nun unter allen Umständen verhindern, in eine Negativspirale zu geraten, erklärte Präsident Ancillo Canepa. Neun Monate später stieg der FCZ in die Challenge League ab. Am vergangenen Sonntag war im Zürcher Letzigrund wieder Derbytime.

Urs Meier wurde vor knapp zwei Jahren als FCZ-Trainer entlassen.

Urs Meier wurde vor knapp zwei Jahren als FCZ-Trainer entlassen.

Gleich zu Beginn der Saison, gleich nach der FCZ-Rückkehr ins Oberhaus. 20 000 Zuschauer sind gekommen. Sie sahen einen FCZ, der beschwingt aufspielte, am Ende 2:0 siegte. Es war ein Auftritt, der beim einen oder anderen Fan bereits Träume hervorrief. Drei Punkte vor dem FC Basel, wann hat es das letztmals gegeben? Die Stadtzürcher Fussball-Welt ist schön.

Und nun, diesmal ist es ein Dienstag, meldet sich der FCZ erneut zu Wort. Wieder sind es Trainer-News, aber diesmal so ganz anders. «Der FC Zürich und Cheftrainer Uli Forte verlängern Vertrag vorzeitig», heisst es in der Medienmitteilung. Forte darf nun bis Ende der Saison 2018/19 bleiben – natürlich unter etwas verbesserten Bezügen.

Uli Forte bleibt bis 2019 FCZ-Trainer.

Uli Forte bleibt bis 2019 FCZ-Trainer.

Es ist auch die Belohnung dafür, dass sich Forte nach dem Abstieg zum FCZ bekannte. Präsident Canepa meldet: «Forte hat das Ziel Wiederaufstieg souverän erreicht – und wir sind überzeugt, dass er die Mannschaft in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.» Die Saison ist lanciert. Eigentlich schade, dass Basel und Zürich erst am 23. September aufeinander treffen.

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