Marte Olsbu Röiseland fing auf der Schlussrunde noch die Schwedin Hanna Öberg ab. Die 23-jährige Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Einzel vergab die Goldmedaille für das Heimteam im letzten Stehend-Anschlag. Öberg büsste ihren komfortablen Vorsprung wegen drei Nachladern ein. Platz 3 ging an die Ukraine.

Das Schweizer Quartett schnitt mit dem 13. Rang unter den Erwartungen ab. Nachdem Elisa Gasparin das Team als zweite Läuferin von Platz 20 unter die Top Ten gebracht hatte, liess Lena Häcki die Träume platzen. Die Frau aus Engelberg drehte gleich zwei Strafrunden - die Zusatzschlaufe muss erst gelaufen werden, wenn trotz drei Zusatzpatronen nicht alle fünf Scheiben abgeräumt werden. Die Start- und Schlussläuferinnen Aita und Selina Gasparin zeigten durchschnittliche Leistungen.