Rupp/Wunderlin sicherten sich die WM-Teilnahme mit dem Sieg an der Schweizer Meisterschaft von Mitte März in Aarau. Sie liessen unter anderen die Olympia-Zweiten Jenny Perret/Martin Rios hinter sich sowie Michèle Jäggi, die 2018 zusammen mit Sven Michel den WM-Titel errungen hatte.

In der neuen olympischen Disziplin Mixed-Doppel hat sich die Schweiz eine Vormachtstellung erarbeitet. Seit der Einführung der WM im Jahr 2008 gewannen verschiedene Schweizer Teams sieben von elf Titeln. Hinzu kommt der höher einzuschätzende 2. Platz von Perret/Rios an der Olympia-Premiere in Pyeongchang 2018.

Rupp und Wunderlin steigen also mit hohen Erwartungen in die WM-Woche in Norwegen. Wie im klassischen Vierer-Curling zählt die diesjährige WM noch nicht zur Qualifikation für die Olympischen Spiele 2022 in Peking.

In Stavanger spielen 48 Zweierteams. Bei keinem Curling-Wettkampf waren jemals derart viele Nationen am Start. Zu den "Exoten" im Curlingsport gehören Katar und Saudi-Arabien, Guyana und Mexiko, Kosovo, Brasilien sowie Nigeria.