2. Liga inter
Subinger Nadelstiche reichen nicht gegen den Favorit Red Star Zürich

Der FC Subingen forderte Favorit Red Star alles ab, doch die Unkonzentriertheiten wurden bestraft. Die Gäste siegten 3:2. Die zwischenzeitliche Führung konnten die Wasserämter nicht in die Pause retten, dann machten die Zürcher kurzen Prozess.

Dominik Wyrsch
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Subingens Mathias Hubler hätte das 2:0 erzielen müssen.

Subingens Mathias Hubler hätte das 2:0 erzielen müssen.

Marcel Bieri

Obwohl durch Hubler in der 33. Minute in Führung gegangen, konnte Subingen den Vorsprung nicht in die Pause retten. Facchinetti glich mit dem Pausenpfiff aus. Danach konnten die Stadtzürcher in der letzen Viertelstunde durch Vataj und Fabbriccatore die Führung auf 3:1 erhöhen, ehe Rauscher in der 80. Minute wieder ausglich. Subingen versuchte noch einen Punkt zu ergattern, doch gelang dies aus Sicht der Solothurner leider nicht.

Red Star war zu Beginn die drückende Mannschaft. Subingen war mehrheitlich mit Defensivaufgaben beschäftigt. Die Stadtzürcher kamen aber nie durch die gut organisierte Abwehr der Wasserämter hindurch. Subingen kam nur gelegentlich vor das Tor der Schützlinge von Red-Star-Trainer Gargiulo. So konnten sie sich in der 33. Minute einen Eckball herausspielen. Kummer zirkelte diesen auf den ersten Pfosten, wo Hubler nur noch einzuköpfen brauchte. Es hiess, entgegen dem Spielverlauf, 1:0 für die Solothurner.

Hubler hatte das 2:0 auf dem Kopf

Gleich mit dem nächsten Angriff vermochten die Einheimischen die Zürcher Defensive ein weiteres Mal auszuhebeln, Kahraman setzte sich am rechten Flügel durch und flankte auf den zweiten Pfosten, wo wiederum Hubler frei stehend das 2:0 hätte einköpfen sollen, doch ging sein Abschluss Millimeter am Tor vorbei.

In der 40. Minute sah der Zürcher Hürlimann seinen abgelenkten Schuss von der Latte wieder zurückprallen. Besser machte es Facchinetti in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Die Subinger Defensive brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone und so konnte Hürlimann nach einen Prellball seinen Mitspieler in die Gasse schicken, der trocken zum 1:1 Pausenresultat einschieben konnte.

Nach der Pause versuchten die Gäste vehement in Führung zu gehen, doch weder Facchinetti mit seinem Kopfball noch Benizar mit einem Distanzschuss konnten reüssieren. Subingen verteidigte geschickt und konnte auch den einen oder anderen Nadelstich gegen die Zürcher setzen.

Gekämpft - aber zu unkonzentriert

So verfehlte Kahramans Distanzschuss in der 73. Minute das Tor nur knapp. Besser machten es dann die Gäste. Bei einem umstrittenen Einwurf reagierten die Subinger überhaupt nicht. Fabbriccatore wurde angespielt und konnte scharf zur Mitte flanken. Der Ball wurde noch abgelenkt, sodass plötzlich Vataj alleine vor Petrovic stand. Dieser liess sich nicht zwei Mal bitten und versenkte den Ball in den Maschen zum 2:1 für die Gäste.

Es kam sogar noch besser. Fabbriccatore wurde gleich mit dem nächsten gefährlichen Angriff freigespielt und verwertete mit einem Lobball über Petrovic zum vermeintlich vorentschiedenen 3:1. Doch nur kurz darauf konnte Subingen den Anschlusstreffer erzielen. Der eingewechselte Gülec leitete auf Cubuk weiter, der wiederum Rauscher freispielen konnte. Subingen setzte danach alles auf eine Karte und es kam noch zu einigen brenzligen Situationen vor dem Zürcher Tor, doch blieb es letztlich beim Sieg der Gäste.

Trainer Schüpbach zeigte sich nach dem Spiel etwas enttäuscht, lobte aber sein Team für die kämpferische Leistung. «Grundsätzlich muss ich ein grosses Lob aussprechen. Wir haben 90 Minuten gekämpft, aber diese Unkonzentriertheiten bei den beiden ersten Gegentoren kosteten uns wieder Punkte. Schade.»

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