Wie schon so oft gestaltete sich der Wiedereinstieg nach einer Pause nicht so einfach. Erschwerend kam hinzu, dass sich Abwehrchef Tatu Väänänen beim Abstecher zur Nati verletzte und sein Landsmann und SVWE–Topksorer Jami Manninen krank von der WM-Qualifikation zurückkehrte.

Ohne die beiden Finnen war der Meister erneut zu Umstellungen gezwungen. Die neuformierte Linie um Captain Fankhauser und die beiden Junioren Rentsch und Mutter schien aber mit zwei frühen Toren allfällige Bedenken aus dem Weg zu räumen (10.). Doch es sollte bis kurz vor Ablauf des Mitteldrittels dauern, bis den Gästen der nächste Treffer gelingen sollte.  Dazwischen lagen schwache 30 Minuten in denen Thun zwischenzeitlich ausglich und bei zwei aufeinanderfolgenden Powerplays gar die Chancen auf den Führungstreffer hatte.

Schliesslich traf aber der Meister, der nun seinen Topskorer Manninen  einwechselte, durch Matthias Hofbauer nach 39.28 min. selbst im Powerplay. Und die Wiler Kultfigur war gleich nach Anpfiff zum Schlussdrittel erneut erfolgreich und lenkte das Spiel nun doch in die gewünschte Bahn. 150 Sekunden später (!) stand es bereits 7:2. Der Rest war noch Pflichterfüllung, wobei Claudio Mutter seine erste Tor-Doublette beim SVWE gelang.