Hornussen
Zuchwil leistet sich drei Nuller

Zum Saisonabschluss fand in Büren zum Hof der Eidgenössische Gruppenfinal der Hornusser statt. Nach dem Schweizer-Meister-Titel war die erste Gruppe der HG Wäseli auch in diesem Wettbewerb erfolgreich.

Armin Leuenberger
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Zuchwiler Hornusser

Zuchwiler Hornusser

Solothurner Zeitung

In der Besetzung Roland Schneider, Urs Schüpbach, Erwin Schmid, Matthias Sieber, Dominik Uhlmann und Stephan Flach – auf dem Bild von links – gewann die erste Gruppe der HG Wäseli den eidgenössischen Gruppenfinal der Hornusser mit 476 Punkten klar.

Vorjahressieger Zuchwil, das damals mit 509 Punkten siegte, wurde Zweiter und das überraschende Habstetten holte sich den dritten Podestplatz. Wäseli, das mit der zweiten Gruppe vor zwei Jahren dominierte, musste im Vorjahr den Sieg den Zuchwilern überlassen.

Bereits im grossen Final am Vormittag blieb Höchstetten trotz der besten Schlagleistung des ganzen Tages wegen einer Nummer als 21. auf der Strecke. Wäseli, Zuchwil und Gerlafingen-Zielebach waren die Einzigen, welche mit je zwei Gruppen den kleinen Final der besten 18 Gruppen erreichten. Hier blieben dann mit Bern-Beundenfeld II, Oeschenbach, Gerlafingen-Zielebach I und IV weitere starke Gruppen auf der Strecke.

Mit je zwei Gruppen erreichten Wäseli und Zuchwil den Meisterfinal. Dazu kamen Habstetten und Lyss II. Aus dem sich abzeichnenden Duell zwischen Zuchwil und Wäseli wurde dann allerdings nichts. Das lag darin, dass sich bei Zuchwil die beiden Teamsenioren Jürg Eggimann einen und Peter Salzmann gar zwei Nuller leisteten. Salzmann: «Das ist mir in meiner langen Karriere überhaupt noch an keinem Wettkampf passiert. Ich habe überhaupt keine Erklärung dafür.» Je drei 20er-Streiche, und das liegt bei den Beiden jederzeit drin, hätten sie Wäseli sogar überflügelt. «Das ist Hornussen», bilanzierte ein enttäuschter Jürg Eggimann.

Der erstmals durchgeführte Nachwuchs-Gruppenfinal zog den Anlass unnötig in die Länge, was von vielen Gruppen als Fauxpas klar abgelehnt wurde. Sieger wurde hier die Kombination Zollikofen-Münchenbuchsee-Busswil. Ein guter 19er-Streich des erfolggewohnten Marco Roos zum Auftakt des Grossen Finals mit allen 36 Gruppen war nicht lang genug, um am Schluss die Einzelwertung für sich zu entscheiden.

Am Schluss blieb Roos trotz Streichen von 24, 23 und 24 einen Punkt hinter Erwin Schmid von Wäseli, der den Wettkampf mit einem 23er begonnen hatte. Auf dem dritten Rang, punktgleich mit Roos, landete der junge Thomas Widmer von der Hornussergruppe Heimiswil-Berg. Wer weiss, vielleicht war Roos, der die Einzelwertung bisher erst zweimal für sich entscheiden konnte, in Gedanken bereits beim Cup-Hit Schötz gegen den FC Zürich.

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